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Foto: Deutsche Post AG/Andreas Heddergott

200 Jahre Fahrrad: Postbote radelt 800 Kilometer für gute Zwecke

  • Ÿ „Tour de Post“ führt Briefzusteller Richard Neugebauer von München zum Startpunkt der Tour de France nach Düsseldorf
  • Ÿ Extremradsportler nutzt dabei sein reguläres Zustellfahrrad 

München, 19. Juni 2017: Der langjährige Postbote und Extremsportler Richard Neugebauer hat heute im Olympiapark in München seine „Tour de Post“ begonnen. Auf insgesamt rund 800 Kilometern erradelt der 65-Jährige bis zum 23. Juni auf seinem regulären Zustellfahrrad Spendengelder. Das Geld, das der 65-Jährige entlang der Strecke bei seinen Zwischenstopps in Ingolstadt, Nürnberg, Mannheim, Frankfurt, Bensheim, Bonn und am Zielort Düsseldorf übergibt, geht an soziale Zwecke in der jeweiligen Region. Die Aktion findet im Rahmen des diesjährigen 200. Geburtstags des Fahrrads statt.

Richard Neugebauer hat seine sportlichen Höchstleistungen schon häufig für gute Zwecke eingesetzt, beispielsweise beim Langzeit-Spinning für Menschen mit Behinderungen. Dreimal schaffte er es gar ins Guinness-Buch der Rekorde. „Auch mit dieser Radtour möchte ich diejenigen Menschen in unserer Gesellschaft unterstützen, die Hilfe brauchen. Zudem möchte ich das 200. Jubiläum des Fahrrads nutzen, um auf die enorme sportliche Leistung meiner Kolleginnen und Kollegen aufmerksam zu machen, die an sechs Tagen in der Woche bei Wind und Wetter den Menschen ihre Post bringen“, sagt Neugebauer. Der 65-Jährige hat sich durch regelmäßiges Joggen und Radtraining auf die anspruchsvolle Strecke mit seinem über 30 Kilogramm schweren Zustellrad vorbereitet. „Aber auch mein Beruf als Postbote hält mich fit, denn seit 40 Jahren als Briefzusteller lege ich allein im Job an jedem Tag rund 20 Kilometer auf meinem Fahrrad zurück.“

Das Fahrrad ist aus dem Alltag vieler Postboten nicht wegzudenken. Rund 25.000 Fahrräder sind bei der Deutschen Post im Einsatz. Mit 10.500 E-Bikes und E-Trikes unterhält das Unternehmen die größte Elektro-Fahrradflotte in Deutschland. Das Fahrrad hat dabei eine lange Tradition: Schon im Jahr 1896 setzte die damalige Reichspostverwaltung auf die Zustellung per Zweirad.

Unverzichtbar sind Fahrräder auch für die 688 Münchner Postboten, die täglich den Kunden die Briefe bringen. 299 sind mit klassischen Fahrrädern, 181 mit E-Bikes und 208 mit E-Trikes unterwegs.

Die Deutsche Post unterstützt die „Tour de Post“ mit einer Spende von 10 Euro je gefahrenen Kilometer. Zudem bringt die Deutsche Post anlässlich der Radtour einen „Tour de Post“-Briefumschlag, sechs Sonderstempel und Briefmarken Individuell heraus – einen Zehnerbogen mit fünf verschiedenen Fahrrad-Motiven sowie einen Viererbogen.

Der nächste Zwischenhalt von Richard Neugebauer findet heute (19.6.) gegen 15 Uhr in Neugebauers Heimatort Ingolstadt statt, bevor der Radfahrer nach über 180 Kilometern seine erste Etappe am heutigen Abend in Nürnberg abschließt.

Eine Übersicht über die gesamte Tour von Richard Neugebauer finden Sie unter www.deutschepost.de/tourdepost