-0.5 C
München
Mittwoch, 18 Februar 2026
Start Nachrichten München 4. Mai streiken die Kinderbetreuungseinrichtungen in München

4. Mai streiken die Kinderbetreuungseinrichtungen in München

Symbolbild

Für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Qualität in der Kinderbetreuung

Nach den Beschäftigten der sozialen Dienste, die am Montag die Arbeit niederlegen, streiken am Mittwoch, 4. Mai 2022 die Kinderbetreuungseinrichtungen in München.

Dazu Merle Pisarz, ver.di-Sekretärin für den Bereich Sozial- und Erziehungsdienst:

„Die Beschäftigten des Erziehungsdienstes gehen für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Qualität in der Erziehungsarbeit auf die Straße. Frühkindliche Bildung muss wieder in den Vordergrund der Arbeit rücken. Dafür braucht es bezahlte Arbeitszeit für die Vorbereitung und die eigene Qualifizierung. Weiterbildung muss selbstverständlich und auch entlohnt werden. Denn Kinder und deren Eltern haben ein Recht auf Bildung. Das ist aber nur möglich mit ausreichend gut geschultem Personal und guten Arbeitsbedingungen.“

Streikbetriebe

In München sind Beschäftigte dieser Betriebe zum Streik aufgerufen:

– Kinderbetreuungseinrichtungen der Landeshauptstadt München

– Kreisjugendring München-Stadt

Kundgebung

Die ver.di-Kundgebung der Streikenden findet statt

– am Mittwoch, 04. Mai 2022

– um 11:00 Uhr

– auf dem Odeonsplatz in München

Jugendstreikaktion

Die Praktikant*innen, Schüler*innen und jungen Beschäftigten treffen sich schon

  • ab 9:30 Uhr
  • auf dem Königsplatz in München

In einem Demonstrationszug marschiert die ver.di-Jugend dann ab 10:00 Uhr zur Kundgebung auf dem Odeonsplatz.

Dazu Timur Demir, Erzieher bei der Landeshauptstadt München:

„Ich streike um ein Zeichen zu setzen, dass auch Auszubildende von mehr Wertschätzung, besseren Arbeitsbedingungen und nachhaltigen Ausbildungsbedingungen profitieren würden. Das würde mehr Menschen dazu bewegen, beruflich in der Pädagogik tätig und (langfristig) glücklich zu werden.“

Hintergrundinformationen

Hintergründe zu den Tarifverhandlungen können der beigefügten Presseinformation der ver.di-Bundesverwaltung entnommen werden. Weitere fachliche Informationen zur Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst unter:

www.mehr-braucht-mehr.verdi.de