57-jähriger Münchner öffnet die Tür – dann wird auf ihn eingestochen

Symbolbild

Am Montag, 07.01.2019, gegen 12.40 Uhr, klingelte ein Unbekannter an der Haustür eines 57-jährigen Münchners und forderte diesen nach dem Öffnen auf, zurück in seine Wohnung zu gehen. Nachdem sich der 57-Jährige weigerte, zog der Unbekannte ein Messer und stach auf den 57-Jährigen ein. Im darauffolgenden Handgemenge gelang es dem Münchner, trotz erlittener Stich- und Schnittverletzungen, dem unbekannten Mann das Messer zu entwinden, woraufhin dieser flüchtete.

Der 57-Jährige erlitt Schnittverletzungen an beiden Händen und Stichverletzungen im Oberkörperbereich. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Tatverdächtige (ein 33-jähriger Münchner mit kosovarischer Staatsangehörigkeit) durch Erstzugriffskräfte festgenommen werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kennen sich der 57-Jährige und der Tatverdächtige nicht.

Aufgrund der festgestellten Auffälligkeiten des Tatverdächtigen, wurde von Seiten der Staatsanwaltschaft München I am Dienstag, 08.01.2019 eine vorläufige psychiatrische Begutachtung in Auftrag gegeben. Der zuständige sachverständige Psychiater sah Anhaltspunkte für das Vorliegen einer psychischen Erkrankung.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am 08.01.2019 einen Unterbringungsbefehl wegen versuchten Mordes.

Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 11 des Polizeiipräsidiums München geführt.

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