64-Jähriger Taxifahrer überfallen

Symbolbild

Am Donnerstag, 16.05.2024, gegen 23:15 Uhr, stiegen ein Mann und eine Frau in ein Taxi, welches von einem 64-Jährigen mit Wohnsitz in München gefahren wurde. Die beiden bislang unbekannten Personen gaben an, nach Perlach fahren zu wollen, ohne eine genaue Zieladresse zu nennen.

Sie dirigierten den 64-Jährigen in eine Sackgasse. Dort packte der unbekannte Mann, welcher auf der Rücksitzbank saß, den 64-Jährigen unvermittelt am Hals, bedrohte ihn mit einem Messer und forderte ihn auf, ihm Geld zu geben. Der 64-Jährige ging auf die Forderung ein und händigte dem Täter seine Geldbörse mit mehreren Hundert Euro aus. Der Taxifahrer wurde daraufhin vom Täter aufgefordert, langsam weiterzufahren. Im Bereich der Aribonenstraße leerte der Täter den Geldbeutel und verschwand im Anschluss mit seiner Begleiterin in unbekannte Richtung.

Der 64-Jährige verständigte die Polizei, welche sofort nach den beiden Unbekannten fahndete. Die Fahndungsmaßnahmen ergaben keine Hinweise auf die Täter.

Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen, dabei wird auch noch die Örtlichkeit der Sackgasse geklärt, die momentan noch nicht gesichert feststeht.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:
Männlich, 35-40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, hellhäutig, Drei-Tage-Bart, korpulente Statur, kurze braune Haare, sprach gebrochenes Deutsch; bekleidet mit einem weißen T-Shirt mit viereckigem Aufdruck, eine graue Kappe mit rechteckigem Label; er führte eine kleine braune Reisetasche mit sich

Täterin 2:
Weiblich, ca. 30 Jahre alt, ca. 155 cm groß, dunklere Haut, schmale Statur; bekleidet mit Kopftuch und einer weißen Weste mit Kapuze

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Aribonenstraße, Kirchseeoner Straße und Rosenheimer Straße (Ramersdorf) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.