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Aktionstag im Klinikum Schwabing: „Heiße Gefahren für Kinder“

München, 29. November. Verbrennungen und Verbrühungen sind die zweithäufigste Ursache für Unfälle im Kleinkind- und Kindesalter. Jährlich werden mehr als 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Knapp 6000 Kinder und Jugendliche sind so schwer verletzt, dass sie stationär behandelt werden müssen. Die häufigste Unfallursache bei thermischen Verletzungen im Kindesalter sind Verbrühungen. Mehr als 70 Prozent der Kinder sind zum Unfallzeitpunkt jünger als 5 Jahre.

Der deutschlandweite „Tag  des brandverletzten Kindes“ will auf diese Gefahren im häuslichen Umfeld aufmerksam machen und so Eltern helfen, ihre Kinder besser davor zu schützen. Experten schätzen, dass durch Prävention 60 Prozent aller Unfälle vermieden werden könnten.

Die Klinik für Kinderchirurgie im Klinikum Schwabing gehört bei der Behandlung schwerbrandverletzter Kinder zu den Zentren der Verbrennungsmedizin in Deutschland und veranstaltet gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr München einen Aktionstag am 7. Dezember von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Klinik für Kinderchirurgie im Klinikum Schwabing:

Vor- und Grundschulkinder, Eltern, Lehrer und Erzieher sind herzlich eingeladen, an diesem Tag die Klinik zu besuchen, um sich über Brandverletzungen im Kleinkind- und Kindesalter, über Präventionsmaßnahmen und richtiges Handeln im Ernstfall zu informieren (um vorherige Anmeldung unter 089 3068-2583 oder per email an kinderchirurgie@klinikum-muenchen.de wird gebeten). Vor Ort zeigen die Experten wie Kinder nach neuesten Erkenntnissen behandelt werden, wo im Alltag Gefahren lauern und wie Verbrennungen und Verbrühungen vermieden werden können. An interaktiven Stationen lernen die Kinder von der Erstversorgung in der Notaufnahme über den Operationssaal bis zur Anlage von Verbänden die Behandlung von Brandwunden kennen. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der kindgerechten Aufklärung über Gefahrenquellen und Sofortmaßnahmen.