Allerheiligen: So sind die Corona-Regeln auf den Friedhöfen

Allerheiligen: So sind die Corona-Regeln auf den Friedhöfen

Angesichts der sich verschärfenden Corona-Infektionslage in München finden die Andachten und Gräbersegnungen der katholischen Kirche an Allerheiligen, Sonntag, 1. November, auf den Münchner Friedhöfen unter speziellen Hygienebedingungen statt.

Die Andachten auf den Friedhöfen werden grundsätzlich im Freien abgehalten, da die Trauerhallen auf den Friedhöfen an Allerheiligen ausnahmslos geschlossen bleiben. Bei den Andachten besteht Maskenpflicht, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Außerhalb der Andachten dürfen sich auf den Friedhöfen nur jeweils fünf Personen oder alternativ Personen aus zwei Hausständen treffen. Das Referat für Gesundheit und Umwelt und die Städtischen Friedhöfe München appellieren an alle Besucherinnen und Besucher der Friedhöfe, sich an die gültigen AHA-Regeln (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen) zu halten. Mit den AHA-Regeln schützt man nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch sein Gegenüber. Gerade an Allerheiligen, wenn sich mehr Menschen als normal auf den Friedhöfen bewegen, ist die Einhaltung dieser Regeln durch alle Beteiligten besonders wichtig. Die Städtischen Friedhöfe sind an Allerheiligen von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen von 8 bis 16 Uhr für Fragen und Wünsche der Friedhofsbesucherinnen und Friedhofsbesucher zur Verfügung. Die Mitnahme von Fahrrädern auf das Friedhofsgelände ist an diesem Tag allerdings nicht gestattet.

Das kirchliche Hochfest Allerheiligen wird seit dem 9. Jahrhundert am 1. November begangen. Das Fest wurde insbesondere jenen Heiligen gewidmet, die keinen eigenen Gedenktag im kirchlichen Jahr haben. Seit dieser Zeit werden Heilige, Märtyrerinnen und Märtyrer, aber auch alle Verstorbenen an diesem Tag feierlich geehrt. Im Vordergrund steht das würdevolle Totengedenken.

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