19.4 C
München
Donnerstag, 21 Mai 2026
Start Gesundheit Alles neu in der Schwabinger Kardiologie: Neue Leitung, neues Herzkatheterlabor, neues Patientenhaus

Alles neu in der Schwabinger Kardiologie: Neue Leitung, neues Herzkatheterlabor, neues Patientenhaus

Alles neu in der Schwabinger Kardiologie: Neue Leitung, neues Herzkatheterlabor, neues Patientenhaus
m neuen Herzkatheterlabor der MüK Schwabing sorgt seit Juli das neue, schwerelose Strahlenschutzsystem „Zero Gravity“ für Entlastung beim Personal. Auch in den Herzkatheterlaboren in Bogenhausen wird das System seit vergangenem Jahr eingesetzt. Von links nach rechts: Anela Trumic (Funktionspflegekraft), Mayerlin Rua Patino (Funktionspflege), Dr. Andreas Klein (Oberarzt), Dr. Corinna Böttiger (Oberärztin), Dr. Markus Deichstetter und Dr. Martin Hassenpflug (Geschäftsführender Oberarzt). Bildnachweis: München Klinik.

Neuer Leitender Arzt, neues Herzkatheterlabor mit innovativem Strahlenschutz und neues Patientenhaus

Quasi gleichzeitig im Frühjahr in der München Klinik (MüK) Schwabing angekommen: Dr. Markus Deichstetter als neuer Leitender Arzt in der Kardiologie und das neue Herzkatheterlabor mit dem innovativen Strahlenschutzsystem „Zero Gravity“, das dem Personal im Herzkatheterlabor wortwörtlich Last von den Schultern nimmt. Mit dem im November anstehenden Umzug in das neu gestaltete Haus 6 am Standort Schwabing, sind die Voraussetzungen für eine optimale Patient*innenversorgung geschaffen.

Dr. Markus Deichstetter hat im April die Position als Leitender Arzt der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin an der MüK Schwabing übernommen. Zuvor war er fast 20 Jahre in der Bogenhausener Kardiologie unter Leitung von Prof. Ellen Hoffmann tätig, davon die letzten fünf Jahre als Leitender Oberarzt. Durch seine große Expertise auf dem Gebiet komplexer Koronarinterventionen (u.a. Behandlung stark kalzifizierter Koronarstenosen, Eingriffe am linken Hauptstamm, Wiedereröffnung chronisch verschlossener Koronargefäße (CTO)) sowie auf dem Gebiet struktureller Herzerkrankungen (Herzklappeninterventionen) möchte er die Kardiologie am Standort Schwabing mit dem neuen Herzkatheterlabor weiter stärken.

Hochmoderne Ausstattung im neuen Herzkatheterlabor

Dr. Deichstetter und seinem Team steht in Schwabing seit Mai das neue, hochmodern ausgestattete Herzkatheterlabor zur Verfügung. In der kardiologischen Versorgung arbeiten die Standorte Schwabing und Bogenhausen unter der chefärztlichen Gesamtleitung von Prof. Ellen Hoffmann seit über fünf Jahren eng verzahnt zusammen. Hierdurch wird den Schwabinger Patient*innen das gesamte diagnostische und therapeutische Spektrum der Kardiologie ermöglicht. „Bei der Versorgung von Engstellen in den Herzkranzgefäßen werden wir bei komplexeren Fällen besonderen Fokus auf die intrakoronare Bildgebung mittels Ultraschall (IVUS) oder optischer Kohärenztomografie (OCT) legen, wodurch ein optimales Langzeitergebnis bei gleichzeitig hoher Sicherheit für unsere Patient*innen gewährleistet wird“, so Dr. Deichstetter. Die Patient*innen werden primär in Schwabing versorgt oder bei Bedarf, beispielsweise bei einem Herzklappeneingriff mit notwendiger Herzchirurgie vor Ort oder Katheterablation bei Herzrhythmusstörung, im Rahmen der engen Kooperation in die Kardiologie nach Bogenhausen verlegt.

Umzug in Haus 6 steht an: Moderne Räumlichkeiten für Patient*innen und Personal

Die Teams der Schwabinger Kardiologie freuen sich auf den bevorstehenden Umzug in das renovierte Patientenhaus 6, ausgestattet nach modernsten Standards. „Der Umzug in die neuen, großzügigen Räumlichkeiten wird für unsere Patient*innen und Mitarbeiter*innen eine Atmosphäre schaffen, in der man gerne arbeitet und sich aufgehoben fühlen kann“, betont Dr. Deichstetter. Der Umzug ist für November geplant.

„Zero Gravity“-System nimmt dem Personal Last von den Schultern

Seit Juli arbeitet das Schwabinger Team im Herzkatheterlabor mit dem schwebenden Strahlenschutzsystem „Zero Gravity“, das seit einigen Monaten ebenfalls in den Herzkatheterlaboren der MüK Bogenhausen zum Einsatz kommt und dem Personal im wahrsten Sinne des Wortes Gewicht von den Schultern nimmt. Zero-Gravity ist ein schwereloses Strahlenschutzsystem, das im Gegensatz zu konventionellen Bleischürzen, die bis zu zehn Kilogramm wiegen, die untersuchenden Personen nicht mit zusätzlichem Gewicht belastet. „Das neue System sorgt, neben dem erhöhten Strahlenschutz, für eine deutliche Entlastung der Wirbelsäule und des Halteapparates. Für unser Personal, das jeden Tag mehrere Stunden am Herzkathetertisch steht, ist das eine enorme Erleichterung ihres Arbeitsalltags“, freut sich Dr. Corinna Böttiger, Oberärztin in der Schwabinger Kardiologie.