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Symbolbild - Foto: Bundespolizei

Auch Kommissar Zufall macht Nachtschicht – „Dumm gelaufen“ für 31-Jährigen

München, 30.11.2016. Ein 31-Jähriger, der sich am Dienstagabend (29. November) anlässlich einer Festnahmeausschreibung am Bundespolizeirevier München-Ost befand, wurde von einem zufällig in anderer Sache in der Dienststelle befindlichen Ladendetektiv als Tatverdächtiger eines mehrere Tage zurückliegenden räuberischen Diebstahls erkannt, in dem bislang gegen Unbekannt ermittelt worden war.

Gegen 22:00 Uhr kontrollierten Beamte am Ostbahnhof einen 31-Jährigen aus Ramersdorf. Ein Datenabgleich förderte eine Fahndung zur Haftvollstreckung zu Tage. Die Staatsanwaltschaft München I hatte nach dem 31-Jährigen gesucht, weil er eine Geldstrafe wegen Diebstahls (1.105 Euro) nicht beglichen hatte. Als die notwenigen Maßnahmen im Revier abgearbeitet wurden, erkannte ein zufällig, in anderer Sache anwesender Ladendetektiv den 31-Jährigen als Tatverdächtigen einer räuberischen Erpressung wieder.

Am Mittwoch, den 16. November, hatte ein unbekannter Mann in einem Drogeriemarkt im Ostbahnhof mehrere Gegenstände im Wert von 22.15 Euro entwendet. Als ihn ein Ladendetektiv aufhielt und ihn aufforderte, die Sachen herauszugeben, kam es zu einem Gerangel. Der Unbekannte versetzte dem Ladendetektiv einen Schlag in den Oberkörper, ries sich los und flüchtete.

Nun muss der Mann für voraussichtlich 96 Tage, als Ersatz für die nicht geleistete Zahlung, in Haft und sich zudem wegen dem Tatverdacht der räuberischen Erpressung verantworten.