Aus der Zugabstellung in die Haftanstalt – Tags davor erst entlassen worden

Aus der Zugabstellung in die Haftanstalt - Tags davor erst entlassen worden
Foto: Bundespolizei

In der Nacht von Freitag auf Samstag (20. auf 21. Dezember 2019) befand sich ein 43-Jähriger in einem, in einer Abstellung stehenden Zug. Er bedrohte den Zugreiniger und versprühte einen Feuerlöscher. Gegen polizeiliche Maßnahmen wehrte er sich durchgehend. Der Haftrichter entschied auf Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt.

Kurz vor Mitternacht traf ein Zugreiniger in einem Zug in der Abstellung Nord auf einen 43-jährigen Deutschen. Nach einer kurzen Unterhaltung bedrohte der 43-Jährige aus München den Mann, der daraufhin die Bundespolizei verständigte. Bis zum Eintreffen der Beamten hatte der offensichtlich Alkoholisierte im Zug einen Feuerlöscher versprüht und sich an-schließend in einen anderen Zug begeben.

Dort fanden ihn die Beamten, als er sich mit Material aus einem Erste Hilfe Kasten eine kleine Wunde versorgte. Er wurde mit zum Dienstfahrzeug genommen, durchsucht und anschließend auf die Dienststelle der Bundespolizei am Haupt-bahnhof gebracht. Gegenüber den Bundespolizisten verhielt sich der gebürtige Bamberger durchgehend aggressiv, unkooperativ und beleidigte diese. Gegen die polizeilichen Maßnahmen sperrte er sich. Einer freiwilligen Blutentnahme stimmte er jedoch zu.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann, der Tags davor erst aus der Justizvollzugsanstalt in Bärnau entlassen wurde, dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an und der 43-Jährige wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Stadlheim gebracht.

Es wird ermittelt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beeinträchtigung von Warn- oder Verbotszeichen, Schutzvorrichtungen und Rettungsgeräten, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung.

 

 

 

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