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Foto: Bundespolizei

Bedrängt und gewürgt – 18-Jährige mehrfach bedrängt

Ostbahnhof – Am Donnerstagmittag (06.Juli) bedrängte am Ostbahnhof München ein 27-Jähriger Ghanaer eine 18-jährige Frau. Als diese ihn nicht weiter beachtete, packte er sie im Nacken- und Halsbereich. Später leistete er Widerstand gegen die eingesetzten Beamten der Bundespolizei.

Gegen 11:30 Uhr war die 18-jährige Türkin am Ostbahnhof unterwegs. Im Bereich des Haupteinganges folgte ihr ein 27-jähriger Ghanaer, sprach sie mehrmals an und versperrte ihr den Weg, worauf sie jedoch nicht reagierte. Plötzlich packte der Asylbewerber die Frau im Nacken, zog sie an sich heran und schrie sie an.

Hier ging ein 58-jähriger Münchner, der Zeuge des Vorfalles geworden war, couragiert dazwischen und wies weitere Passanten an Sicherheitskräfte zu verständigen. Die 18-Jährige machte dem Ghanaer nochmals unmissverständlich klar, dass er sie in Ruhe lassen soll.

Nach Aussage der jungen Frau hielt er sie zunächst noch an den Haaren fest, ließ kurzfristig von ihr ab und schlug ihr als sie gehen wollte noch gegen die Schläfe. Daraufhin kamen der Wasserburgerin mehrere Personen zu Hilfe und der Münchner behielt den Belästiger bis zum Eintreffen der Bundespolizei im Blick.

Auch gegenüber den eingetroffenen Beamten, vor denen der Ghanaer zunächst zu flüchten versuchte, verhielt er sich höchst aggressiv und unkooperativ. Letztendlich leistete er gegen die getroffenen Maßnahmen Widerstand und versuchte die Bundespolizisten zu verletzen und beleidigte diese.

Der 27-Jähirge muss sich nun wegen Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die Türkin klagte über Nackenschmerzen und war durch den Vorfall sehr aufgelöst.