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Beim Kräuterwandern am Hochkönig werden alte Schätze neu entdeckt

Kräuteralmen verwöhnen mit gesunden Spezialitäten

Es duftet und schmeckt verlockend bei den zwölf Kräuteralmen rund um das majestätische Hochkönigmassiv im Herzen des Salzburger Landes. Zur Stärkung gibt es hausgemachte Spezialitäten vom Bergbauernbrot über Speck, Käse und Kräuteraufstriche bis zum obligatorischen Kräuterschnapserl. Besonders gesund sind Kräutertees, Salben und Tinkturen mit dem Besten, was Arnika, Baldrian, Beifuß, Schafgarbe und Co. zu bieten haben. Jede der Almen pflegt seit Generationen ihre eigenen Rezepte. Die Wanderungen von Kräuteralm zu Kräuteralm sind faszinierend und vielseitig. Dies gilt auch für das Kräuterfest auf der Pronebenalm in Mühlbach, wo Kräuterexperten vom Hochkönig ihre besten Produkte präsentieren.

Kaiserwetter am Hochkönig. Das mächtige Bergmassiv steht in vollem Glanz in der Mittagssonne. Auf den Holzbänken vor der über 300 Jahre alten Almhütte duftet es nach frisch gebackenem Bauernbrot. Zur ersten Stärkung gibt es einen hausgemachten Holundersaft oder einen Johanniskraut-Tee. Die hungrigen Wanderer lehnen sich entspannt zurück, strecken die Füße aus, lassen sich Almkäse, Speck und Kräuterknödel auftischen und genießen den Blick auf grüne Almwiesen und auf die schneebedeckten Gipfel der Hohen Tauern im Süden. Was hier auf den Tisch kommt, das stammt aus der eigenen Landwirtschaft, wird oft direkt in den nahen Wäldern und Wiesen geerntet und auf der Alm zubereitet. Die Wanderungen zu den zwölf Kräuteralmen sind wohltuende Höhepunkte eines einzigartigen Freizeitangebots am Hochkönig und seinen drei Dörfern Maria Alm, Dienten sowie Mühlbach. Sie verzaubern die Gäste mit vielen natürlichen Spezialitäten und Genusserlebnissen. Rund 340 Kilometer Wanderwege verteilen sich rund um das berühmte Bergmassiv. Der Gipfel der Wandergenüsse ist zweifellos der Königsweg mit einer Länge von 73 Kilometern.

Tut gut und schmeckt gut
Arnika, Baldrian, Beifuß, Salbei, Schafgarbe, Holunder und Johanniskraut – Viele Schätze der über Jahrhunderte gepflegten Heilkunde und der traditionsreichen Bergbauernküche beleben und inspirieren das Angebot der Kräuteralmen. Diese wertvollen Wirkstoffe bereichern nicht nur die bäuerliche Küche, sie helfen auch bei vielen kleineren und größeren Unpässlichkeiten.

Wie gut, dass bei den Kräuteralmen praktische Dinge wie die Böse-Stiche-Salbe zubereitet werden, die mit Spitzwegerich, Bienenwachs und Sonnenblumenöl den Juckreiz bei Insektenstichen lindert. Für erschöpfte Wanderer gibt es einen Wanderfit-Fußbalsam, das Mühlbacher Kräuterfußsalz oder die Grünegger Arnika-Tinktur gegen Entzündungen.

Wer dann noch unterwegs ein „Stamperl“ vom Jetzbacher Glücks-Likör verkostet, für den wird die Kräuterwanderung zum perfekten Erlebnis.

Kräuterfest, Almsommer und Bauernherbst
Die Kostbarkeiten der Bergwelt am Hochkönig können die Gäste bei den zwölf Kräuteralmen den ganzen Sommer über entdecken und genießen. Dazu gibt es noch einige Höhepunkte wie das Kräuterfest auf der Pronebenalm in  Mühlbach. Am 28. Juni 2015 präsentieren die Kräuterexperten dort ihre besten Kreationen und verwöhnen die Besucher mit ganz natürlichen Genussmomenten. Dazu gibt es Kräuterwanderungen, Workshops und Musik. Eine Hauptrolle spielen die Kräuteralmen am Hochkönig auch beim Salzburger Almsommer, wenn nach strengen Qualitätskriterien ausgesuchte und zertifizierte Almen im Salzburger Land dazu einladen, das Schönste der Bergwelt zu erleben und zu genießen. Außerdem zählen die Kräuteralmen zu den beliebtesten und interessantesten Stationen beim Bauernherbst, wenn zahlreiche Bauernmärkte, Dorffeste und Vorführungen auf den Almhütten auf dem Programm stehen.