Beleidigung und Widerstand nach Sperrstunde – Mann mit Haftbefehl an JVA überstellt

Beleidigung und Widerstand nach Sperrstunde - Mann mit Haftbefehl an JVA überstellt
Foto: Bundespolizei

Nachdem ein 22-Jähriger ohne Mund-Nasenbedeckung (MNB) in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (11. Dezember) am Münchner Hauptbahnhofe aggressiv und lautstark einen Reisenden anging, wurde er von Bundespolizisten einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl besteht.

Gegen 02:30 Uhr bestreiften die Bundespolizisten den S-Bahnsteig am Hauptbahnhof. Dabei fiel ihnen der Mann aufgrund der fehlenden MNB und seines aggressiven Verhaltens auf. Eine durchgeführte Kontrolle ergab, dass der Mann aufgrund einer Ordnungswidrigkeit per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wird. Vor Ort konnte der Somalier die geforderten 100 Euro nicht zahlen, weshalb ihn die Beamten zur Wache brachten. Hierbei sperrte er sich immer wieder und leistete den Anweisungen der Bundespolizisten nicht Folge. Auf der Wache beleidigte der Mann die Beamten mehrfach mit Worten und behinderte durch sein aggressives Auftreten fortlaufend die polizeilichen Maßnahmen.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,60 Promille. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme an.

Nach Beendigung aller notwendigen Maßnahmen lieferten die Bundespolizisten den Mann in die nächstgelegene JVA ein, wo er seine Strafe nun absitzt.

Neben einem Bußgeldverfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, erwartet ihn nun auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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