
Am Freitag, 20.03.2026, gegen 14:30 Uhr, klingelte ein unbekannter Mann an der Haustür einer über 80-jährigen Deutschen mit Wohnsitz im Landkreis München und gab sich ihr gegenüber als Handwerker aus. Als die über 80-Jährige den unbekannten Täter ins Gebäude ließ, zeigte er ihr mehrere nasse Flecken auf dem Dachboden, welche er unbemerkt selbst verursacht hatte. Er bot ihr an, die angeblich dringend benötigten Wartungsarbeiten am Dach des Anwesens für wenige hundert Euro zu erledigen. Kurze Zeit später spiegelte er vor, eine Abdichtung angebracht zu haben. Daraufhin bezahlte die Seniorin dem Täter die zuvor vereinbarte Summe. Außerdem entwendete der Täter in einem unbemerkten Moment Schmuck und Bargeld im Wert eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags.
Die über 80-Jährige bemerkte den Diebstahl sowie den Betrug, nachdem sich der unbekannte Täter vom Tatort entfernt hatte, und verständigte die Polizei. Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 50 Jahre, 175 cm groß, schlank, ohne Bart, ohne Brille, sprach deutsch mit osteuropäischem Akzent; bekleidet mit einer Arbeitshose und einem braun-orangefarbenen Oberteil.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Ringstraße, Münchner Straße, Unterföhringer Ring und Feringastraße (Unterföhring) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 55, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser, Sanitärinstallateure oder ähnliche Personen in die Wohnung zu lassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken überprüfen lassen, ob entsprechende Behauptungen der Wahrheit entsprechen.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.








