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Bundespolizeidirektion München: Flüchtlingshelfer gibt sich ahnungslos - Bundespolizei verhaftet mutmaßlichen Schleuser
Foto: Bundespolizei

Bundespolizeidirektion München: Flüchtlingshelfer gibt sich ahnungslos – Bundespolizei verhaftet mutmaßlichen Schleuser

(ots) – Die Bundespolizei hat am Dienstag (14. März 2017) auf der Inntalautobahn einen Deutschen festgenommen. Er wird beschuldigt, in seinem Wagen vier syrische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Der ehrenamtliche Flüchtlingshelfer gab sich jedoch ahnungslos.

In der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten ein Auto mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrzeugführer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Seine vier Mitfahrer hatten keine Papiere für die Einreise nach Deutschland dabei. Laut eigenen Angaben handelt es sich um ein syrisches Ehepaar mit seinen beiden Söhnen. In der Rosenheimer Dienststelle äußerte die Familie ein Schutzersuchen und wurde an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Der Fahrer, der in seiner Freizeit als Flüchtlingshelfer arbeitet, wurde bei der Bundespolizei vernommen. Dort behauptete er, trotz der Kenntnisse aufgrund seines Ehrenamtes angenommen zu haben, dass die Syrer legal nach Deutschland reisen dürften. Den 35-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen Einschleusens von Ausländern.