Damit Skistiefel nicht zum tödlichen Geschoss werden

Damit Skistiefel nicht zum tödlichen Geschoss werden
Foto: ADAC

Bei der Fahrt in den Skiurlaub wird nicht immer darauf geachtet, dass das Gepäck richtig und sicher transportiert wird. Wie gefährlich das sein kann, wissen die wenigsten. Ein ADAC Test zeigt: Ein 20 Kilogramm schwerer Koffer entwickelt bei einem Crash mit Tempo 50 eine Wucht von bis zu einer Tonne. Auch Skistiefel und Wasserflaschen sollten gesichert werden. Diese Gegenstände können zu lebensgefährlichen Geschossen werden.

Für mehr Sicherheit auf der Winterreise hat der ADAC die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

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  • Schwere Gegenstände und Koffer immer nach unten packen und
  • möglichst direkt an die Rücksitzlehne schieben. Rücksitze daher nur bei Bedarf umklappen.
  • Nur leichte Gegenstände oben verstauen.
  • Gepäcknetz oder Laderaumgitter hochziehen, wenn über die Höhe der Rücksitzlehne geladen wird.
  • Skier und Snowboard in einer Dachbox transportieren. Im Innenraum gelagert, sollten sie sicher verzurrt sein.
  • Bei einer Beladung in einer Dachbox mit Gepäck oder Skiern auf Befestigung mit Spanngurten achten und an der Front mit einer Decke sichern.
  • Wenn möglich, gesamte Ladung mit einer Decke abdecken und diagonal mit Zurrgurten sichern – dazu Zurrösen am Ladeboden nutzen.

Ungesicherte Ladung wird laut ADAC ohne Gefährdung mit bis zu 60 Euro Bußgeld und einem Punkt, mit Gefährdung sogar bis zu 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet. Auch versicherungstechnisch kann verrutschende Ladung problematisch sein: Die Kaskoversicherung ist bei dadurch entstandenen Schäden in der Regel nicht eintrittspflichtig.