Das Bayerische Landeskriminalamt warnt: Neue Schadsoftware „GermanWiper“ – Keine Entschlüsselung der Daten möglich!

Das Bayerische Landeskriminalamt warnt: Neue Schadsoftware „GermanWiper“ – Keine Entschlüsselung der Daten möglich!
Quelle: Bayerisches Landeskriminalamt

Die Infektion der Computersysteme erfolgt per E-Mail, vorgebliche Bewerbungen von fiktiven Personen beispielsweise namens „Lena Kretschmer“ oder „Kathrin Winkler“.

In der E-Mail befindet sich ein angeblicher Lebenslauf in Form einer ZIP-Datei. Öffnet man die darin befindlichen Dateien, installiert sich die Schadsoftware. Anschließend werden die Dateien des betroffenen Systems allerdings nicht wie üblich verschlüsselt, sondern überschrieben und somit zerstört. Eine Zahlung der hinterlegten Lösegeldforderung hilft deshalb nicht, die Dateien wiederherzustellen.

Derzeit beschränkt sich die Verbreitung auf den deutschsprachigen Raum, betroffen waren bislang Selbstständige und kleine Unternehmen.

Handlungsempfehlung:

– Setzen Sie ein Antivirenprogramm ein und aktualisieren Sie dieses regelmäßig!

– Achten Sie besonders auf E-Mails mit Anhang. Täter verwenden häufig vermeintliche Bewerbungen, um Schadcode auf Systemen zu platzieren. Neben ZIP-Dateien können auch Excel- und Word-Dokumente gefährlich sein!

– Sichern Sie Ihre Dateien regelmäßig auf Backups und prüfen Sie deren Verfügbarkeit!

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