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Die Magic Bar Tour lädt wieder zum Kneipengang ins Szeneviertel

In der Nacht vor Christi Himmelfahrt zieht Partyvolk durch die Szene. Die jüngste Ausgabe der begehrten Kneipentour bringt neue Angebote und neue Kneipen.

München, 11. Mai 2015 – Die Magic Bar Tour lädt wieder zum Blind Date mit unzähligen Szene-Locations. Zum elften Mal organisiert das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München, kurz Sub e.V., die magische Kneipentour, die am Mittwoch, 13. Mai, eine ungewöhnliche Nacht verspricht.

Exakt 41 Lokale beteiligen sich in diesem Jahr. Das Prinzip ist altbekannt: Für 15 Euro gibt’s ein Couponheft mit Gutscheinen. Und für jeden Bon verteilen die Wirte kostenlose und vergünstigte Drinks, ein erschwingliches Essen oder eine kleine Aufmerksamkeit. Dieses Jahr sind Kuriositäten wie Elefantenbisel, Charity-Wodka und ein Cocktails namens Wedding’s Honey Moon Doublette dabei. Freilich locken auch Klassiker wie Riesenschnitzel, Crêpes und Prosecco. Neu: Das Sub verkauft ab 15 Uhr für 1 Euro Kaffee und Kuchen, solange der Vorrat reicht. Und das Beste: Viele Coupons sind über den 13. Mai hinaus gültig.

Erlöse gehen an die Flüchtlingsarbeit der Münchner Szene
Am 6. Mai startete der Vorverkauf im Sub in der Müllerstraße 14; die Gutscheinhefte sind schnell ausverkauft. Kleiner Trost: Für den Tourabend selbst behält das Schwulenzentrum ein kleines Kontingent an Couponheften für Kurzentschlossene bereit; der Preis bleibt derselbe. Außerdem laufen viele Leute auch ohne Bons mit dem Tross durchs Viertel. Dann gibt es zwar keine Vergünstigungen, Spaß ist trotzdem garantiert. In diesem Jahr können die Szenegänger ihren Rundgang übrigens erstmals mit einer App planen und mobil auch den Publikumspreis vergeben! Seit März ist die Software unter app.magicbartour.de für Android und iPhone verfügbar.

Die Magic Bar Tour ist seit Jahren ein Erfolg. „Uns ist es eine Herzensangelegenheit, an diesem Abend das gesamte Viertel zusammenzutrommeln. Jede und jeder soll auf seine Kosten kommen“, sagt René Kosmider, der die Tour mit anderen im Sub ehrenamtlich organisiert. „Das zeigt doch, wie bunt unser Viertel ist – trotz aller Veränderungen.“ Die Einnahmen kommen den Projekten des gemeinnützigen Schwulenzentrums zugute; die Hälfte der Erlöse geht 2015 an die Flüchtlingsarbeit von LeTRa und Sub.