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Digitales Tagebuch – Was unser Online-Verhalten täglich über uns verrät

Wir sind immer mehr online. Laut der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF rufen allein in Deutschland täglich 45 Millionen Menschen Informationen aus dem Internet ab. Im Schnitt ist jeder Deutsche inzwischen täglich 2:08 Stunden im Internet – das entspricht einem Zuwachs von 20 Minuten im Vergleich zum Vorjahr 2015. Dieser Prozess hat schleichend mit den ersten vernetzten PCs begonnen, feierte seinen Durchbruch mit der Einführung des Smartphones und durchdringt nun mit dem „Internet of Things“ das komplette Leben.  

Diese Entwicklung birgt ungeahnte Gefahren, denn Datenschutz spielt im Internet kaum eine Rolle. Eine unheilige Allianz aus Politik und Wirtschaft tritt Bürgerrechte mit Füßen. Gleichzeitig haben milliardenschwere Unternehmen ihre Kunden in Bezug auf persönliche Daten Schritt für Schritt auf Schmerzfreiheit dressiert und sich im gleichen Atemzug auf Auswertung, Ausbeutung und Vermarktung derselben spezialisiert. Das Resultat sind persönliche Nutzerprofile, von denen sogar die Stasi nur hätte träumen können. Welchen Einblick datensammelnde Unternehmen inzwischen in das Privatleben erlangen können, veranschaulicht folgender „digitaler“ Tagesablauf.  

7:00 Morgendliche Rituale
Nachrichtencheck beim Frühstück: Tracker erfassen, wann eine Person das erste Mal am Tag online ist. Allein aus dieser Information lassen sich Rückschlüsse auf den Tagesablauf ziehen. Die politische Gesinnung ergibt sich hingegen aus der dem Surfverhalten: Wer etwa bevorzugt bei TAZ.de oder Jungewelt.de vorbeischaut, gehört aller Wahrscheinlichkeit nach dem linken Lager an.  

Verlassen des Hauses: Smarte Heizthermostate drosseln automatisch die Temperatur, wenn jemand die eigenen vier Wände verlässt. Uhrzeit und Regelmäßigkeit können eindeutige Indizien dafür liefern, ob jemand einer geregelten Arbeit nachgeht.  

8:30 Bewegungsprofile
Fahrt zur Arbeit: Das Smartphone samt GPS erfasst ein detailliertes Bewegungsprofil. Wie fährt der Nutzer zur Arbeit und wie lange hält er sich dort auf? Und in welchen Geschäften erledigt er seine Einkäufe und wo wohnen seine Freunde? Solche und viele andere Daten lassen sich aus Bewegungsprofilen ableiten.
        
12:30 Finanzkraft
Online-Shopping: Das Online-Kaufverhalten offenbart eine ganze Menge über die individuelle Situation. Wer statt Marken günstige No-Name-Ware bevorzugt, mangelt es scheinbar an Geld. Wer dann noch alltäglich mehrere Runden Online-Poker zockt, gilt mit Sicherheit nicht als besonders kreditwürdig.

18:00 Fitness-Level
Feierabend: Essen und Lebensmittel per Online-Dienst direkt ins Haus zu bekommen – kein Problem. Egal ob Supermarkt oder Pizza-Dienst: Derartige Bestellungen lassen ebenfalls interessante Rückschlüsse auf den Lebensstil zu, beispielsweise wie bewusst sich jemand ernährt. Kombiniert mit Daten zu Pulsfrequenz und sportlichen Aktivitäten, ermittelt von der Smartwatch, ergibt sich so ein detailliertes Gesundheitsprofil.   

20:00 Mediennutzung
Abend vor dem Fernseher: Welcher Sender und welches Programm geschaut wird, protokollieren Smart-TVs haarklein. Fans von Sendungen mit weniger hohem Anspruch laufen womöglich Gefahr, als weniger gebildet zu gelten. Noch besser funktioniert die mediale Auswertung bei Video-Portalen wie Netflix, YouTube oder Amazon Prime Video zur Erstellung von Nutzerprofilen.

23:00 Sex
Nachtleben: Auch über sexuelle Vorlieben wissen Tracker, Suchmaschinen und auch Gerätehersteller bestens Bescheid – sogar, wie lange Personen (bis zum Abschalten eines Pornos) brauchen.  
 
Nahezu jedes mit dem Internet verbundene Gerät sammelt fleißig Nutzerdaten. Wer ungern persönliche Informationen über Einkommen, Krankheiten, politische Gesinnung und andere Geheimnisse mit profitorientierten Unternehmen teilt, muss aktiv werden. Möglichkeit 1: Sich beim Einsatz von vernetzten Geräten und Apps genau über das Thema Datenschutz informieren und anschließend zwischen Nutzen und Überwachung abwägen. Möglichkeit 2: Den eBlocker für gesicherte Privatsphäre im Internet einsetzen. An den Router angeschlossen ist die kleine Box in wenigen Minuten einsatzbereit und kontrolliert den gesamten Internet-Datenverkehr. So kann sie bei allen aufgerufenen Seiten sämtliche Datenerfassungsdienste, Tracker und datensammelnde Werbung effektiv herausfiltern. Der Schutz wirkt auf allen internettauglichen Geräten, egal ob PC, Smartphone, Tablet oder Spielekonsole – ohne jegliche Softwareinstallation. 

Über die eBlocker GmbH

Nach zweijähriger Vorbereitung im Stealth Mode ging 2015 die eBlocker GmbH mit Sitz in Hamburg an den Start. Das gleichnamige Produkt eBlocker ist die nutzerfreundliche Lösung für die Kontrolle über die eigenen Daten auf allen Endgeräten. Das multi-user-fähige Gerät stellt die verloren gegangene Privatsphäre im Internet wieder her, lässt den Nutzer vollkommen anonym surfen und blockiert Daten sammelnde Online-Werbung. Dank einfachem Anschluss an das Heimnetzwerk, automatischer Konfigurierung und SoftwareUpdates ist der eBlocker auch für technisch unerfahrene Nutzer unkompliziert einsetzbar. So schützt er im Handumdrehen private Daten und Surfprofile über alle Endgeräte hinweg: Computer, Tablet, Smart-TV sowie jegliche im Heimnetzwerk angeschlossene Geräte sind effektiv vor Datenspionage geschützt. www.eblocker.com