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Dienstag, 19 Mai 2026
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Drei Minderjährige scheitern bei Kiosk-Überfall

Am Montag, 04.05.2026, gegen 17:25 Uhr, betrat ein 13-Jähriger, maskiert mit einer FFP-Maske, einen Kiosk und forderte von einer dortigen Angestellten Geld. Dabei hielt er ein Messer in der Hand. Nachdem die Angestellte nicht auf die Forderung einging, verließ der 13-Jährige ohne Tatbeute den Kiosk und flüchtete mit zwei weiteren männlichen Personen, welche offensichtlich außerhalb des Kiosks Schmiere standen, zu Fuß in unbekannte Richtung.

Durch Zeugen wurde unmittelbar der Polizeinotruf 110 informiert, woraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen aufgenommen wurden. Im Rahmen der Fahndung konnten kurz danach die drei Personen in der Nähe festgenommen werden. Bei den beiden Personen, die außerhalb des Kiosks waren, handelt es sich um einen 13-Jährigen und einen 14-jährigen Deutschen mit Wohnsitz in München. Dazu wurden von der Polizei umfangreiche Absuchmaßnahmen im Umfeld der Tatörtlichkeit durchgeführt. Ein Messer wurde bislang nicht aufgefunden.

Die beiden schuldunfähigen Kinder wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Der 14-Jährige wurde wegen der versuchten räuberischen Erpressung angezeigt und nach Anzeigenbearbeitung ebenfalls seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 21.