E-Mobility am Flughafen München nimmt Fahrt auf: Vollelektrischer Flugzeugschlepper im Einsatz

E-Mobility am Flughafen München nimmt Fahrt auf: Vollelektrischer Flugzeugschlepper im Einsatz
Foto: © Flughafen München / Madeleine Staible, Goldhofer

Auf dem Vorfeld des Münchner Flughafens werden jetzt auch Flugzeuge mit ressourcenschonendem Abfertigungsgerät voll-elektrisch bewegt. Neu im Einsatz bei der EFM, der Gesellschaft für Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München, ist ein mit modernster 700 V Lithium-Ionen-Batterietechnologie ausgestatteter Flugzeugschlepper, der mühelos Passagiermaschinen bis zu einem Startgewicht von 352 Tonnen – und damit auch Großraumflugzeuge – schleppen kann. Das Flaggschiff des Memminger Herstellers Goldhofer ist nach dem mythischen Wundervogel Phönix benannt und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 32 Stundenkilometern bei gleichbleibend hoher Zugkraft.

Durch kurzes Zwischenladen ist mit dem zukunftsweisenden und völlig emissionsfreien »PHOENIX« E ein zuverlässiger Einsatz rund um die Uhr möglich. Sollte die Ladekapazität einmal nicht ausreichen, ist »PHOENIX« E zudem mit einem Range-Extender ausgestattet, der im Ausnahmefall auch einen Betrieb mit Diesel ermöglicht. Im Vergleich zu konventionellen Dieselschleppern ist der Wartungsaufwand deutlich geringer.

Mit dem Einsatz des voll-elektrischen Schleppers leistet die EFM, eine gemeinsame Tochter von Lufthansa und der Flughafen München GmbH (FMG), einen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Münchner Flughafens, der spätestens bis zum Jahr 2030 komplett CO2-neutral betrieben werden soll.

Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, setzt die FMG in allen Bereichen eine Fülle technologischer Innovationen um und hat in ihrem Fuhrpark nicht nur den Anteil von Elektrofahrzeugen, sondern auch die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut.

Das Foto zeigt den klimaneutralen Goldhofer Flugzeugschlepper »PHOENIX« E sowie einen Airbus A350 der Lufthansa, das weltweit modernste Langstreckenflugzeug, das nicht nur leise, sondern durch geringem Kerosinverbrauch besonders wirtschaftlich ist. Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe: Airport und Airline, Bodenverkehrsdienste und Hersteller verfolgen das gemeinsames Ziel, die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voranzubringen.

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