Earth Hour am 24. März: Klimaschutz in München

Als Zeichen für den Klimaschutz gehen auch dieses Jahr wieder in München am 24. März für eine Stunde die Lichter aus. Während der vom World Wide Fund For Nature (WWF) initiierten Aktion „Earth Hour“ hüllen tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Auch die Landeshauptstadt München nimmt bereits zum neunten Mal an der Aktion teil: Die abendliche Anstrahlung der Frauenkirche, der Theatinerkirche, des Rathauses, des Friedensengels sowie der Ruhmeshalle und der Bavaria wird ab 20.30 Uhr für eine Stunde abgeschaltet. Privatpersonen sind ebenso aufgerufen, sich zu beteiligen und zuhause das Licht zu löschen.

Umweltreferentin Stephanie Jacobs: „Die Earth Hour als größte Klimaschutzaktion der Welt erinnert an unseren CO2-Fußabdruck und soll helfen, jeden Tag den eigenen CO2-Verbrauch im Blick zu haben. Auch Kleinigkeiten im Alltag, wie Licht ausschalten in ungenutzten Räumen oder den Stecker ziehen statt Standby-Modus, sind wichtig und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Nur gemeinsam schaffen wir das Münchner Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden.“

Werbung / Anzeige

München handelt beim Klimaschutz

Was die Stadtverwaltung direkt oder auch mittelbar beeinflussen kann, setzt sie im Integrierten Handlungsprogramm Klimaschutz in München (IHKM) mit über 100 Maßnahmen um. Das IHKM bündelt die zahlreichen Aktivitäten der Stadtverwaltung beim Klimaschutz und baut diese weiter aus. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Energiemanagement bei stadteigenen Gebäuden und der elektrischen Infrastruktur, wobei das Baureferat eine Schlüsselfunktion hat.

„Wir nehmen unsere Vorbildfunktion beim Klimaschutz insbesondere durch ständige energetische Verbesserung unseres Gebäudebestandes wahr. Wir sanieren Gebäudehüllen und Anlagentechnik und steigern den Anteil der erneuerbaren Energien weiter“, sagt Baureferentin Rosemarie Hingerl.

Was kann man selbst tun?

Die Möglichkeiten, auch über die Earth Hour hinaus aktiv zu werden, sind zahlreich. Der Wechsel zu Ökostromangeboten senkt die persönlichen CO2-Emissionen und bringt die Energiewende voran. Im Haushalt wiederum gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Energie zu sparen: Effizientes Heizen und Lüften, der Einsatz von schaltbaren Steckerleisten, um Standby-Verluste zu minimieren, oder auch der Austausch des alten Kühlschranks gegen ein effizientes Neugerät sind nur einige Beispiele. Auch empfiehlt sich eine fleischarme Ernährung mit regionalen und Bio-Lebensmitteln. Und: Eine nachhaltige Mobilität mit dem Fahrrad hält nicht nur fit, sondern schont auch die Umwelt. Ziel sollte es sein, so viele Emissionen wie möglich zu reduzieren.

Wer mitmachen möchte, findet im Internet unter wwf.de/earthhour Tipps für die eigene Earth Hour zuhause.