EHC Red Bull München: Mit Sieg im Derby zum Startrekord

Mit Sieg im Derby zum Startrekord

Der EHC Red Bull München hat das oberbayerische Derby beim ERC Ingolstadt mit 7:4 (1:1|3:3|3:0) gewonnen und einen neuen Klub-Rekord in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufgestellt: Es war der fünfte Dreier im fünften Saisonspiel für das Team aus der Landeshauptstadt. Die bisherige Bestmarke aus der Saison 2014/15 lag bei vier Siegen. Vor 3.550 Zuschauern waren Chris Bourque und Yasin Ehliz mit ihren Doppelpacks die Matchwinner. Die weiteren Tore der Red Bulls erzielten Frank Mauer, Konrad Abeltshauser und Maximilian Daubner.

Spielverlauf
Ingolstadts Jerry D’Amigo hatte die erste Chance des Spiels (1. Minute), die gefährlichere Mannschaft in der Anfangsphase waren aber die Red Bulls. Yannic Seidenberg mit einem freien Schuss (3.) und Mads Christensen nach einer Einzelleistung (5.) hatten gute Abschlüsse. Auf der Gegenseite fälschte Brandon Mashinter den Puck während eines Panther-Powerplays zum 0:1 aus Münchner Sicht ab (8.). Ingolstadt versuchte auch nach dem Treffer, Spieler vor dem Münchner Tor zu postieren, darauf stellten sich die Gäste aber ein. In der 15. Minute glichen die Red Bulls aus, weil Bourque nach einem Schuss von Trevor Parkes aus kurzer Distanz abstauben konnte.

Im Mittelabschnitt waren beide Teams enorm effizient. Ingolstadts Wayne Simpson schloss nach 47 Sekunden einen Konter zum 1:2 ab und Michael Collins legte in Panther-Überzahl den dritten Treffer nach (26.). Die Red Bulls brauchten ein paar Minuten, verkürzten dann aber in einem Powerplay sehenswert: Bourque spielte mit Mauer einen Doppelpass durch den Slot und passte dann zu Ehliz, der den Puck am langen Pfosten eintippte (32.). Auf den nächsten Ingolstädter Treffer von Matthew Bailey (34.) antworteten die Gäste mit einem Doppelpack: Mauer traf nach einem Pass von Philip Gogulla durch die Beine von ERC-Goalie Jochen Reimer zum 3:4 (36.). In der letzten Minute vor der zweiten Pause glich Abeltshauser per Schlagschuss in Münchner Überzahl aus.

Ehliz schoss die Red Bulls nach neun Sekunden im Schlussdrittel mit einem Schlenzer von der blauen Linie erstmals in Führung. Wenig später verpasste Patrick Hager mit einem Schuss an den Außenpfosten den sechsten Treffer der Münchner (40). Den erzielte Bourque, der einen 2-auf-1-Konter per Volley-Nachschuss erfolgreich abschloss (48.). Die Entscheidung fiel in der 51. Minute: Münchens Torhüter Kevin Reich verhinderte in Unterzahl gegen Mashinter mit drei starken Paraden den Anschlusstreffer, im direkten Gegenzug schloss Daubner einen Konter zum 7:4-Endstand ab (51.).

Yasin Ehliz
„Wir haben gut angefangen, Ingolstadt hat unsere kleinen Fehler direkt ausgenutzt. Nach dem Rückstand hat bei uns aber keiner aufgehört zu spielen, deswegen haben wir verdient gewonnen.“

Endergebnis
ERC Ingolstadt gegen EHC Red Bull München 4:7 (1:1|3:3|0:3)

Tore
1:0 | 07:36 | Brandon Mashinter
1:1 | 14:21 | Chris Bourque
2:1 | 20:47 | Wayne Simpson
3:1 | 25:48 | Michael Collins
3:2 | 31:06 | Yasin Ehliz
4:2 | 33:56 | Matthew Bailey
4:3 | 35:44 | Frank Mauer
4:4 | 39:23 | Konrad Abeltshauser
4:5 | 40:09 | Yasin Ehliz
4:6 | 47:37 | Chris Bourque
4:7 | 50:25 | Maximilian Daubner

Zuschauer
3.550

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