EHC Red Bull München: Sieg im Penaltyschießen gegen Schwenningen

EHC Red Bull München: Sieg im Penaltyschießen gegen Schwenningen

Der EHC Red Bull München hat am 20. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Schwenninger Wild Wings mit 2:1 nach Penaltyschießen (1:0|0:0|0:1|0:0|1:0) gewonnen. Vor 5.160 Zuschauern im Olympia-Eisstadion traf Justin Schütz in der regulären Spielzeit für den Spitzenreiter. Im Penaltyschießen schossen Philip Gogulla und Mark Voakes die Red Bulls zum 18. Saisonsieg. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten beträgt nun zehn Punkte.

Spielverlauf
In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte Schwenningen die besseren Chancen – darunter einen Alleingang von Matthew Carey in Überzahl, den Münchens Torhüter Kevin Reich abwehrte (1. Minute). Auch beim Tunnelversuch von Marcel Kurth war Reich zur Stelle (7.). Danach übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Im Powerplay hätte eine sehenswerte Kombination mit mehreren Direktpässen fast die Führung eingebracht, der Schuss von Trevor Parkes wurde aber geblockt (10.). Philip Gogulla hatte die nächste Topchance, er verfehlte das Tor nach einem Abpraller aber knapp (11.). In der 16. Minute sorgte ein Zusammenspiel der Münchner Youngster für die Führung: John Peterka passte vor das Tor zu Schütz, der direkt abzog und ins linke Eck traf.

Im Mittelabschnitt fanden die Wild Wings schneller ins Spiel. Sie gaben viele Schüsse ab, die wurden aber entweder von der Münchner Defensive geblockt oder von Reich pariert. Danach wurden die Red Bulls offensiver. Sie schnürten die Gäste in deren Zone ein und erspielten sich gute Chancen. Die größte Möglichkeit hatte Maximilian Kastner, der nach einem Querpass abzog, aber über das weit offene Tor schoss (26.). Der Druck ebbte auch danach nicht ab, Schwenningens Torhüter Dustin Strahlmeier hielt sein Team aber im Spiel. Colby Robak, den die Wild Wings unter der Woche verpflichtet hatten, verfehlte in der 34. Minute freistehend das Tor und vergab die große Chance auf den Ausgleich.

Im Schlussdrittel verteidigten die Red Bulls ihren Vorsprung aktiv. Sie machten das Spiel und waren dem zweiten Tor näher als die Gäste dem 1:1. Parkes zog von der Seite vor Strahlmeier (42.), verfehlte das Tor aber ebenso wie drei Minuten später Voakes mit seinem Schuss aus dem Slot. Peterkas Direktschuss wurde von Schwenningens Verteidiger Mirko Sacher geblockt (48.). Wenige Sekunden später glichen die Wild Wings aus, weil Patrick Cannone frei vor Reich abzog und ins lange Eck traf (48.). In der 51. Minute rettete Voakes nach dem Schuss von Cannone auf der Linie für seinen geschlagenen Torhüter. Danach hatten beide Teams Chancen, weitere Treffer fielen in der regulären Spielzeit aber nicht.

In der Verlängerung drängten die Red Bulls auf den Siegtreffer, Strahlmeier rettete die Gäste mit starken Paraden aber ins Penaltyschießen. Dort sicherten Gogulla und Voakes dem Tabellenführer den Zusatzpunkt.

Kevin Reich
„Wir haben wenig zugelassen, aber das zweite Tor nicht gemacht. Es hätten drei Punkte sein müssen, ich bin aber auch mit zwei Punkten zufrieden, weil wir super gespielt haben.“

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Schwenninger Wild Wings 2:1 n. P. (1:0|0:0|0:1|0:0|1:0)

Tore
1:0 | 15:28 | Justin Schütz
1:1 | 47:30 | Patrick Cannone
2:1 | 65:00 | Mark Voakes

Zuschauer
5.160

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