Einsatz für Klima, Umwelt und Gesellschaft: Die SWM Nachhaltigkeitsstrategie

Einsatz für Klima, Umwelt und Gesellschaft: Die SWM Nachhaltigkeitsstrategie
Quelle: SWM

Die SWM stehen seit jeher für eine sichere und verantwortungsvolle Versorgung Münchens mit Energie, Trinkwasser und Telekommunikationsdienstleistungen, für stadt- und umweltverträgliche Mobilität sowie ein breites Bäder- und Wellnessangebot. Sie übernehmen dabei Verantwortung für Klima und Umwelt und setzen sich für eine weltoffene Stadtgesellschaft und ein respektvolles Miteinander ein. Nun haben die SWM ihre gesellschaftlichen und ökologischen Ziele im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns in einer Nachhaltigkeitsstrategie zusammengefasst und geschärft. Sie umfasst sechs strategische Ziele in drei Handlungsfeldern.

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung: „Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie greifen wir zukünftigen gesetzlichen und fiskalischen Anforderungen vor. Vor allem aber machen wir gegenüber unserer Eigentümerin, der Landeshauptstadt München und somit allen Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Kundinnen und Kunden transparent, für welche Werte wir stehen – beim Klimaschutz, beim Wirtschaften und bei der Wahrnehmung unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Dies alles gehört zu unserer DNA als zukunftsorientiertes Traditionsunternehmen.“

Handlungsfeld Klima & Umwelt
Beim Blick auf Klima und Umwelt stellen sich den SWM zwei Fragen: Wie wirken die SWM auf die Umwelt ein und wie die Umwelt auf die SWM?

Für die erste Frage sind zentrale Bausteine in diesem Bereich die Wärmewende mit dem Transformationsplan zur Dekarbonisierung der Münchner Fernwärme (mehr dazu hier), der weitere Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung (mehr dazu hier) sowie etwa die Elektrifizierung der MVG-Busflotte (mehr dazu hier).

Die SWM werden zudem bis Ende des Jahres einen Dekarbonisierungspfad erstellen und veröffentlichen. Die SWM stützen sich bei dessen Zielsetzung auf den Net-Zero-Ansatz der „Science Based Targets Initiative“. Diesem folgend soll der Treibhausgasausstoß (gemessen in Tonnen CO2-Äquivalente) zu mehr als 90% durch aktive Vermeidung und Reduktion gesenkt werden. Erst, wenn hier alle Potenziale ausgeschöpft sind, sollen die verbliebenen Emissionen durch technische Lösungen, wie CO2-Abscheidung oder Zertifikate ausgeglichen werden.

Außerdem bereiten sich die SWM aktiv auf die Auswirkungen des Klimawandels vor. Hierzu haben die SWM im Austausch mit Einrichtungen wie dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und dem Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) Klimadaten analysiert. Nun wird erarbeitet, welche Folgen die Klimaerwärmung mit sich ändernden Temperaturen und Niederschlägen unter anderem auf die Energieerzeugung, die Trinkwassergewinnung sowie die Mobilitätsdienstleistungen hat und wie sich die SWM bestmöglich darauf vorbereiten können.

Handlungsfeld Zukunftsfähige Unternehmenskultur
Hier stehen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt, was sich vor allem im respektvollen und wertschätzenden Umgang ausdrückt. Die SWM wollen einer der attraktivsten Arbeitgeber Münchens bleiben, mit innovativen Projekten, flexiblen Arbeitsbedingungen und modernen Weiterbildungsangeboten. Darüber hinaus werden die Vielfaltsaspekte im Rahmen der Arbeitskultur (mehr dazu hier) u. a. durch Schulungen weiter gestärkt. Mit den Maßnahmen stärken die SWM ihre Arbeitgebermarke.

Handlungsfeld Nachhaltige Lieferkette & Produkte
Drei Teilbereiche in Bezug auf die Lieferkette sollen gestärkt und verbessert werden: Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft sowie Arbeitsbedingungen und Menschenrechte.

Innerhalb der Lieferkette sollten die Treibhausgasemissionen insbesondere bei eingekauften Gütern und Dienstleistungen, Kapitalgütern aber auch eigenen Transporten deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig ist das Ziel, den Rohstoffeinsatz, etwa von Beton, Aluminium, Stahl oder Kupfer, zu reduzieren, wenn, dann idealerweise recycelte Rohstoffe zu nutzen sowie die Abfallmenge von nicht-recycelbaren Abfällen zu reduzieren. Durch Transparenz bei den eingesetzten Rohstoffen und wirksame Präventions- und Abhilfemaßnahmen sollen Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in der Lieferkette verbessert werden. Insgesamt soll die Beschaffung nachhaltiger ausgerichtet werden, was durch die Entwicklung und den Einsatz nachhaltiger Vergabekriterien gewährleistet werden soll. Es soll zudem noch stärker auf die Recyclingfähigkeit von Einsatzstoffen geachtet werden bzw. alternative und erneuerbare Stoffe zum Einsatz kommen.

Jährliche Berichterstattung macht Fortschritte sichtbar
Dr. Karin Thelen, Geschäftsführerin Regionale Energiewende: „Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie zeigen wir für den gesamten SWM Kernkonzern einen klaren Weg auf für unser soziales, verantwortliches und ökologisches Engagement und setzen dabei feste Ziele. Neben dem Dekarbonisierungspfad, der bis zum Ende des Jahres erstellt wird, werden wir ab dem Geschäftsjahr 2025 gemäß den umfangreichen Anforderungen der europäischen Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD, jährlich detailliert Rechenschaft über die Fortschritte und Erfolge ablegen.“

Informationen zum Nachhaltigkeits-Engagement der SWM gibt es auf www.swm.de/nachhaltigkeit.