Einsatz von Polizeihubschrauber – Bundespolizei rettet Mann vor dem Erfrieren

Einsatz von Polizeihubschrauber - Bundespolizei rettet Mann vor dem Erfrieren
Foto: Bundespolizei

Donnerstagnacht (8.Oktober) konnte ein 53-jähriger Iraker durch Beamte der Münchner Bundespolizei aus dem Gleisbereich am Rangierbahnhof Nord geborgen werden. Im Einsatz war auch ein Polizeihubschrauber der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim.

Gegen 23:45 Uhr meldete eine Lokführerin eine Person unmittelbar im Gleisbereich zwischen Olching und Rangierbahnhof Nord. Zwei Streifen der Bundespolizeiinspektion München suchten den genannten Bereich zunächst erfolglos ab, weshalb ein Polizeihubschrauber zur Unterstützung angefordert wurde.

Durch die Hubschrauberbesatzung konnte in der Nähe dank Wärmebildtechnik ein Mensch ausgemacht und die Streifen zum richtigen Ort gelotst werden.

Die Beamten trafen auf einen 53-jährigen Münchner, welcher ansprechbar war, aber leicht orientierungslos wirkte. Einen Zusammenstoß des Mannes mit einem Zug hatte es glücklicherweise nicht gegeben.

Der 53-Jährige wurde durch den alarmierten Rettungsdienst medizinisch versorgt. Seine Körpertemperatur betrug zu dem Zeitpunkt nur noch 33 Grad, was bereits den Zustand der Unterkühlung bedeutet.

Der Mann wurde zu seinem eigenen Schutz vorläufig in Gewahrsam genommen.

Durch den Einsatz wurden die Gleise im Einsatzbereich vorrübergehend gesperrt. Es kam zu Verspätungen bei acht Zügen mit insgesamt 328 Minuten.

 

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