
Der Verein der Münchner Innenstadtwirte ist bestürzt, dass die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie ab Januar 2024 auf 19 Prozent erhöht werden soll. „Das ist ein Schock für unsere gesamte Branche, sagt Gregor Lemke, der Vorsitzende des Vereins der Münchner Innenstadtwirte: „Eine Mehrwertsteuererhöhung wird zum Aus von vielen gastronomischen Betrieben führen und damit auch zu einem enormen Verlust an Arbeits- und Ausbildungsplätzen.“
Diese fatalen Auswirkungen betreffen auch nicht nur die Gastronomie, sondern zum Beispiel auch Kitas, Schulen und Seniorenheime.
Der durch Corona besonders stark gebeutelten Gastronomiebranche konnte durch die Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent etwas geholfen werden, doch nun sieht man sich unter anderem Inflation, weiteren Teuerungen, Energiekrise, Personalmangel und allgemein großen Unsicherheiten ausgesetzt. „Vor diesem Hintergrund die Mehrwertsteuer wieder anzuheben, ist eine Katastrophe“, so Gregor Lemke.
Potentielle Gäste haben durch Inflation u.a. ohnehin schon weniger Geld zur Verfügung. Vieles wurde teurer. Besonders stark gestiegen sind die Energiekosten und beispielsweise in teils gravierendem Maße auch die Preise für Lebensmittel. Dass die Wirte und Wirtinnen bei einer Mehrwertsteuererhöhung auch die Preise in ihren Betrieben anheben müssen, steht außer Frage.
Gregor Lemke: „Sonst ist das nicht zu stemmen, doch ein Gasthausbesuch, der ja für die Menschen auch Lebensqualität bedeutet, darf doch nicht zum unerschwinglichen Luxus werden!“










