Fahrplan 2021: München und Zürich wachsen zusammen

Symbolbild

ICE-Komfort auf neu elektrifizierter Strecke: Häufiger und schneller von München nach Lindau und Zürich • Mehr Züge nach Berlin und auf deutschen Nord-Süd-Linien durch Bayern • Der XXL-ICE kommt auf der Linie München-Stuttgart-Frankfurt/Main Flughafen – Köln zum Einsatz
 
Zum Fahrplanwechsel 2021 wird im Allgäu ein neues Zeitalter der Bahn eingeläutet. Erstmals werden SBB-Fernzüge mit ICE-Komfort die Metropolregionen München und Zürich verbinden. Zwölf Fahrten täglich werden mit einer Reisezeit von vier Stunden zwischen den Metropolen angeboten. Ab Ende 2021 verkürzt sich die Fahrzeit weiter auf nur noch 3,5 Stunden. Der Bodensee ist von München aus in 1:55 h erreicht – das ist 40 Minuten schneller als die bisherige Fahrzeit 2020. Auch Reisende von und nach Buchloe und Memmingen – den Zwischenhalten der neuen Verbindung – profitieren von der neuen Fernverkehrslinie durchs Allgäu.

Bundesweit sind die Weichen im Fernverkehr der Deutschen Bahn auf mehr Kapazität und Wachstum gestellt. Dank neuer Züge stehen bis Ende des Jahres 13.000 Sitzplätze in neuen Zügen zur Verfügung.

Insbesondere die nachfragestarken Strecken München – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – NRW, München – Augsburg – Stuttgart – Frankfurt Flughafen – NRW erhalten im Laufe 2021 mehr Kapazität.

Auch die ersten XXL-ICE4 werden voraussichtlich ab September 2021 zwischen Nordrhein-Westfalen und München fahren. Der XXL-ICE 4 besteht aus 13 Wagen und bietet 918 Sitzplätze – so viele wie nie zuvor in einem ICE. Die DB hat 50 von diesen Zügen geordert. Der Auftrag ist Teil der 8,5 Milliarden Euro Investitionen in Verjüngung und Ausbau der
DB-Fernverkehrsflotte.

„Astoro“ bringt ICE-Komfort zwischen München und Zürich

Die drei großen Bahngesellschaften DB, ÖBB und SBB werden mit dem Hochgeschwindigkeitszug vom Typ „Astoro“ ICE-Komfort auf die Strecke zwischen München und Zürich bringen. Die Fahrzeuge haben weiterhin ein Bordrestaurant, (reservierungspflichtige!) Fahrradstellplätze sowie WLAN.

Mehr Fernzüge fahren zu touristischen Zielen

Neu an Samstagen im Winter ist eine umsteigefreie ICE-Verbindung von Würzburg, Augsburg und München via Rosenheim direkt in die Wintersportgebiete nach Tirol. Über Innsbruck geht es ins Ötztal und an den Arlberg. Dank der Frühverbindungen sind Tagesaufenthalte von rund 10 Stunden auf den Skipisten des Ötztals möglich; die Busverbindungen in Tirol ermöglichen nahtlose Reiseketten.

Weitere Angebotsverbesserungen von/nach München

Viele Verbesserungen im neuen DB-Fahrplan zeigen sich im Detail. Auf der beliebten Rennstrecke München – Nürnberg – Berlin stehen nun auch am Wochenende alle fünf Sprinter-Verbindungen parat. Insbesondere mit der Frühverbindung um 6 Uhr ab München erreicht man künftig auch sonntags die Bundeshauptstadt schon um 10 Uhr. Die Reisezeit von der Isar an die Spree beträgt weniger als vier Stunden; zusätzlich fahren im Stundentakt ICE mit Zwischenhalten in Leipzig, Erlangen, Bamberg oder Coburg. Bei den Nord-Süd-Verbindungen profitieren insbesondere Augsburg und Treuchtlingen von einer zusätzlichen Direktverbindung aus Hamburg nach München.

Infos und Tickets ab 13. Oktober – Bahncard25 im Aktionsangebot

Der neue Fahrplan gilt ab dem 13. Dezember. Fahrkarten gibt es ab dem 13. Oktober auf bahn.de, im DB Navigator, in DB Reisezenten und DB Agenturen sowie an DB Automaten.

Außerdem gibt es im Oktober noch die Bahncard25 im Aktionsangebot. Die Sparkarte mit 12 Monaten Gültigkeit gibt es ab 24,90 Euro statt 54,90 Euro (2.Klasse; für die 1. Klasse: 69,90 Euro statt 109,90 Euro). Damit sind alle Tickets des DB-Fernverkehr um 25 Prozent reduziert, auch Spar- und Supersparpreise. Außerdem können durch ein Bonussystem Freifahrten und Upgrades gesammelt werden.
 

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