
Im Rahmen kriminalpolizeilicher Ermittlungen des Kommissariats 82 (Betäubungsmitteldelikte) ergab sich der Verdacht des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln gegen einen 40-Jährigen mit Wohnsitz in München. Durch die umfangreichen Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise auf mögliche Tatbeteiligungen, eines 43-jährigen, einer 36-jährigen sowie einer 32-jährigen Tatverdächtigen, alle mit Wohnsitzen in München.
Durch die erlangten Erkenntnisse wurden über die Staatsanwaltschaft München I beim Amtsgericht München mehrere Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnungen erwirkt, welche am Freitag, 13.12.2023, vollzogen wurden. Bei der Durchsuchung der Wohnung des 40-jährigen Tatverdächtigen konnte dieser unmittelbar vor dem Konsum von Betäubungsmitteln angetroffen werden. Der 40-Jährige wurde durch Kräfte des Polizeipräsidiums München festgenommen. Im Anschluss wurde seine Wohnung durchsucht. Dort wurden weitere Betäubungsmittel und mehrere zehntausend Euro Bargeld aufgefunden und beschlagnahmt.
Zeitgleich wurden die weiteren Wohnungen der übrigen Tatverdächtigen durchsucht. Hier konnten ebenfalls Betäubungsmittel sowie insgesamt mehrere tausend Euro Bargeld aufgefunden werden. Bei dem Vollzug der Durchsuchungen wurde die Münchner Polizei durch das Bayerische Landeskriminalamt unterstützt.
Die Tatverdächtigen wurden wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln angezeigt, der 43-Jährige und die 36-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen den 40-Jährigen und die 32-Jährige wurde am Folgetag durch die Ermittlungsrichterin Haftbefehl erlassen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 82 (Rauschgiftdelikte) der Münchner Kriminalpolizei.









