
Wenn die Filser-Buam zum Tanz bitten, weiß München: Jetzt wird’s zünftig, schillernd – und garantiert nichts für schwache Waden. Auch 2026 machte der legendäre Filserball seinem Ruf als einer der glanzvollsten Höhepunkte des Münchner Faschings alle Ehre. Fesche Madln, stolze Buam und eine gehörige Portion Selbstironie verwandelten den Ballsaal in eine brodelnde Mischung aus Brauchtum, Glamour und ausgelassener Lebensfreude.
Heuer standen die „Mannsbilder“ des Vereins im Rampenlicht – und zwar in sämtlichen Spielarten zwischen kernig und sensibel. Unter dem Motto „Mannsbilder – von zart bis hart“ zeigten die Filser-Buam, dass wahre Männlichkeit nicht nur Lederhose und Wadenspannung ist, sondern auch Charme, Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
Schon das Titelmotiv ließ erahnen, wer am 6. Februar 2026 als Ehren-Filser ausgezeichnet werden würde. Mit der exklusiven Adlerfeder im Hut wurde schließlich Markus Meindl geehrt – ein Mann, der wie kaum ein anderer für gelebte Authentizität steht und eines der ältesten Familienunternehmen Deutschlands führt. Bodenständig, stilvoll und ohne Allüren – ganz Filser-like. Als Draufgabe spendierte Meindl dem sichtlich erfreuten Clemens Baumgärtner eine neue Lederhose. Ein Geschenk, das in diesen Kreisen mindestens so viel gilt wie ein Ritterschlag.
Der exklusive Verein der Filser-Buam, dessen Mitgliederzahl streng auf 49 limitiert ist, bewies einmal mehr, warum er seit Jahrzehnten eine feste Institution im Münchner Gesellschaftsleben ist. Unter der Präsidentschaft von Christian Schottenhamel, Wirt des Paulaner am Nockherberg, wurde der Ball zu einer Parade bayerischer Lebenslust. Unterstützt von Jungfilsern und namhaften Ehrenfilsern zeigte sich der Verein traditionsbewusst – und gleichzeitig erstaunlich zeitgemäß.
Besonderes Highlight des Abends war wie immer die berühmt-berüchtigte Filser-Show. Wochenlang hatten die Herren mit professionellen Coaches geprobt, geschwitzt und vermutlich auch den ein oder anderen Muskelkater riskiert. Das Ergebnis: eine Show, die das Publikum mitriss, zum Johlen brachte und bewies, dass Testosteron und Timing eine ziemlich unterhaltsame Kombination sein können.
Fazit: Der Filserball 2026 war laut, lustig, liebevoll überzeichnet – und zutiefst münchnerisch. Ein Abend, an dem Tradition nicht verstaubt, sondern mit einem Augenzwinkern gefeiert wurde. Genau so mögen es die Filser. Und ganz München sowieso.
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