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Finale des Boulderweltcups am 18. und 19. August 2017 in München

Am 18. und 19. August 2017 ist es wieder soweit: Zum siebten Mal findet das Finale des Boulderweltcups im Münchner Olympiastadion statt – und trotzdem ist es dieses Jahr eine Premiere: Die Elite der Wettkampfszene macht nicht nur die Weltcuptitel unter sich aus, sondern bouldert auch um die Europameisterschaften. Vier von sieben Wettkämpfen der Weltcupserie wurden bereits ausgetragen. Das deutsche Team kommt von Termin zu Termin immer besser in Form: Insbesondere die jungen Athletinnen und Athleten haben zuletzt hervorragende Ergebnisse erzielt. Die Besucher dürfen sich also auf ein packendes Finale im Olympiastadion freuen.

Klassiker im Olympiastadion mit Gänsehautgarantie
Das Event in München hat sich längst als Klassiker in der Szene etabliert. Über 220 Athletinnen und Athleten aus rund 35 Nationen werden erwartet. Auch in diesem Jahr wird der Boulderweltcup wieder unter dem weltberühmten Dach des Münchner Olympiastadions ausgetragen. Die Atmosphäre dort ist einmalig – inklusive ohrenbetäubendem Sound, wenn die Kletterer von vielen tausend Zuschauern nach oben gepeitscht werden. Ausrichter des Finales sind der Deutsche Alpenverein und die Landeshauptstadt München.

Die vier bislang ausgetragenen Weltcups in diesem Jahr zeigten eine sehr hohe Leistungsdichte insbesondere an der Spitze; bislang ist in der Gesamtwertung keine Vorentscheidung gefallen. Bei den Damen wird diese von Shauna Coxsey (GBR) mit einem sehr knappen Vorsprung vor Janja Garnbret (SLO) angeführt. Bei den Herren liegt Keita Watabe (JPN) vor Alexei Rubtsov (RUS) und Tomoa Narasaki (JPN). Auf vorderste Plätze haben die Athletinnen und Athleten des DAV-Teams zwar keine Chancen mehr, die Top Ten sind aber durchaus in greifbarer Reichweite.

Zuversichtlich stimmt vor allem das Abschneiden in den zurückliegenden Wettkämpfen: Der 21-jährigen Alma Bestvater (DAV Weimar) gelang Anfang Mai in Tokio ihr bisher größter Erfolg, Platz neun in der Tageswertung. Nur drei Plätze dahinter landete ihre 20-jährige Teamkollegin Lilli Kiesgen (DAV Darmstadt-Starkenburg). Jan Hojer (DAV Frankfurt/Main) und David Firnenburg (DAV Rheinland-Köln) aus dem deutschen Herrenkader verpassten Ende April in Nanjing mit Platz sieben und acht nur knapp den Einzug ins Finale der besten Sechs. Vor dem großen Finale im Sommer in München finden im Juni noch die Weltcups in Vail (USA) und Mumbai (Indien) statt.

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