Für alle da – Sozialbürgerhäuser in Zeiten der Krise bürger*innenfreundlich ausbauen

Für alle da – Sozialbürgerhäuser in Zeiten der Krise bürger*innenfreundlich ausbauen
SPD-Stadtrat Christian Köning sagt bei seinem Besuch des Sozialbürgerhauses den Umbau des Eingangsbereichs zu. Foto: Daniel Köberle (SPD/Volt)

Wer in eine schwierige Lage gerät, braucht keine zusätzlichen Hürden. Die Stadt München soll aus Sicht von SPD/Volt hier mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb fordert die Stadtratsfraktion in einem heute gestellten Antrag deutliche Verbesserungen bei der Zugänglichkeit der Sozialbürgerhäuser.

Mehr Sicherheit und gezieltere Vermittlung in Arbeit statt Sanktionen: Das neue, von der SPD auf Bundesebene initiierte Bürgergeld begegnet den Menschen mit Respekt und bringt ihnen Vertrauen entgegen. Die SPD/Volt-Fraktion im Münchner Stadtrat nimmt diesen Umbruch zum Anlass, um die stadteigene soziale Infrastruktur weiter zu optimieren. Neben den Folgen der Corona-Pandemie und der Integration von Geflüchteten aus der Ukraine und anderen Kriegsgebieten zählt eine niedrigschwellige Zugänglichkeit zu den größten Herausforderungen.

Die SPD/Volt-Fraktion will hier zügig Verbesserungen für die Münchnerinnen und Münchner erreichen. Vor allem die Sozialbürgerhäuser, die als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger fungieren, sollen einfacher und niedrigschwelliger zugänglich werden. Eine große Chance bietet sich bei der Sanierung der Zentrale des Sozialreferats am Orleansplatz. Hier wird der Eingangsbereich für drei Millionen Euro umgestaltet. Mit Pflanzen und richtiger Beleuchtung, mit Sitzgelegenheiten und Kinderspielmöglichkeiten wirken er gleich viel einladender. Das soll als Vorbild für die weiteren Sozialbürgerhäuser dienen. Zusätzlich werden Kultur- und Sprachmittler*innen, Außensprechstunden in den Alten- und Servicezentren, angepasste Öffnungszeiten und ein gut ausgebautes W-Lan die Akzeptanz der Einrichtungen erhöhen und den Zugang zu den umfangreichen städtischen Leistungen erleichtern.

Dazu sagt SPD-Stadtrat Christian Köning:
„Wer in eine schwierige Lage gerät, braucht unkomplizierte Hilfe und nicht noch zusätzliche Hürden. Wir setzen uns für einen wirksamen und fairen Zugang zu einem Sozialstaat auf Augenhöhe ein. Gerade jetzt fordern wir deswegen Verbesserungen bei den Sozialbürgerhäusern, mehr Angebote für Senior*innen und Familien und einen effizienteren Kampf gegen Armut. Mit der Abschaffung von Hartz IV muss es zu mehr sozialer Sicherheit und Respekt für alle Münchner*innen kommen.“