Gefährdungen an Silvester und Neujahr: Die Münchner Polizei ist sensibilisiert

Gefährdungen an Silvester und Neujahr. Eine hohe abstrakte Gefährdungslage ist jedoch, wie seit vielen Jahren, weiterhin vorhanden. Die Sicherheitsmaßnahmen in München sind seit vielen Jahren sehr hoch und sie wurden in den letzten Jahren auf diesem bereits sehr hohen Niveau immer wieder an neue Erkenntnisse angepasst und punktuell verstärkt.

Auf tagesaktuelle Ereignisse und etwaige Lageveränderungen können wir jederzeit reagieren und flexibel unsere Schutzvorkehrungen anpassen. Dafür haben wir ein breites Spektrum an verschiedenen weiteren geeigneten Maßnahmen.

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In den letzten Jahren wurden wir zunehmend mit dem Phänomen konfrontiert, dass Pyrotechnik aus feiernden Gruppen heraus gezielt auf andere Personen abgefeuert wurde. Das sind keine Späße, sondern schwere Straftaten, die gravierende Verletzungen verursachen können. Wir werden bei solchen Taten konsequent einschreiten, Straftäter festnehmen und diese Taten anzeigen.

Die Kameras, die dieses Jahr zur Zeit des Christkindlmarktes am Marienplatz angebracht waren, werden dort erst nach dem Jahreswechsel abmontiert. Vom 31.12.2018, 19.00 Uhr, bis 01.01.2019, 06.00 Uhr, werden die Kameraaufnahmen live von der Polizei beobachtet und auf mögliche Auffälligkeiten überprüft. Dadurch können sowohl Sicherheitsbelange, wie eine mögliche Überfüllung, als auch Kriminalitätsprobleme schnell erkannt werden. Die Polizei kann anhand dieser wichtigen Erkenntnisse ihr taktisches Einsatzverhalten an die Situationen in Echtzeit anpassen.

Polizeipräsident Andrä betont: „Die Münchner Polizei ist sensibilisiert. Wir werden mit einem hohen Kräfteansatz wachsam und flexibel in der Silvesternacht präsent sein.

Da wir dennoch nicht überall sein können, ist uns die Mithilfe unserer Bürgerinnen und Bürger auch in der Silvesternacht wichtig. Wählen Sie bitte sofort den Notruf 110, wenn Sie verdächtige Wahrnehmungen machen oder Straftaten beobachten.“