Gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr – Bahnbetriebsunfall im Rangierbahnhof Laim

Gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr - Bahnbetriebsunfall im Rangierbahnhof Laim
Foto: © Bundespolizei

Bei Bauarbeiten auf DB-Gelände im Rangierbahnhof Laim touchierte – trotz eingeleiteter Schnellbremsung – am Samstagmorgen (22. August) ein Güterzug mit einem mittels Krans hochgehobenem Eisengeflecht.

Die Bundespolizei in München ermittelt wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. An einer Baustelle im Rangierbahnhof München-Laim hob ein 59-jähriger polnischer Kranführer ein Eisengeflecht in die Höhe. Dabei geriet er – nach ersten Ermittlungen – in den nicht gesperrten Gleisbereich. Der Lokführer eines herannahenden Güterzuges erkannte die Gefahr, leitete eine Schnellbremsung ein, kam aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Das Eisengeflecht touchierte die Lok und beschädigte diese. Durch den Aufprall kam es zu oberflächlichen Beschädigungen an der Lokomotive. Die Schadenshöhe ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. Durch den Unfall war der Rangierbahnhof München-Laim rund 1 ½ Stunden gesperrt. Dies führte zu geringfügigen bahnbetrieblichen Auswirkungen.

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