Geldbeutelwaschen light im Rathaus München

Geldbeutelwaschen light im Rathaus München
Foto: Presseamt/ Michael Nagy

Auch wenn das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen heuer coronabedingt nicht stattfinden konnte, wollten Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stadtkämmerer Christoph Frey doch nicht ganz darauf verzichten. Kurz entschlossen wuschen sie deshalb das Stadtsäckel an einem Trinkbrunnen im Rathaus.

OB Reiter: „Ich wollte auf jeden Fall nichts unversucht lassen, um für unsere Stadtfinanzen jede nur denkbare Unterstützung zu aktivieren. Denn Unterstützung werden wir heuer dringend nötig haben. Deshalb bitte ich sie, liebe Münchnerinnen und Münchner, gemeinsam mit mir fest daran zu glauben, dass dieser schöne Brauch auch tatsächlich hilft. Denn der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge – und hilft hoffentlich der Stadt, aber auch Ihnen allen“.

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Mit dem schon im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnten Münchner Brauch des Geldbeutelwaschens hat das Dienstpersonal ursprünglich seine Herrschaft darauf aufmerksam gemacht, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden müssten.

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