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Hilfe bei chronischen Wunden

Gesundheitsforum Pasing: Hilfe bei chronischen Wunden

Ein Splitter im Finger, eine Druckstelle an den Zehen: Kleine Wunden gehören zum Alltag und werden meist nicht ernst genommen. Warum aber gerade ältere Menschen oder Patienten, die unter Diabetes, Durchblutungsstörungen oder Krampfadern leiden, auch vermeintlich harmlosen Verletzungen eine stärke Beachtung schenken sollten, darüber informiert Dr. Sylvia Schönhofer, Leitende Oberärztin der Gefäßchirurgischen Klinik am Helios Klinikum München West, beim Gesundheitsforum Pasing am Mittwoch, 23. November. Denn wenn die Haut an hartnäckigen offenen Stellen nicht heilen will, besteht die Gefahr, dass die Wunde chronisch wird. In ihrem Vortrag erklärt die Gefäßspezialistin die häufigsten Ursachen, Erscheinungsformen und Beschwerden. Dabei geht sie auch auf begleitende Risikofaktoren ein und stellt etablierte Behandlungsmöglichkeiten sowie neue therapeutische Ansätze vor. Im Anschluss besteht ausreichend Gelegenheit für persönliche Fragen aus dem Publikum. Beginn der Veranstaltung ist um 18 Uhr. Sie findet im Lehrsaal im 4. OG des Helios Klinikums München West, Steinerweg 5, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt frei.

In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an einer chronischen Wunde. Auf ihrem Leidensweg erfahren sie und ihre Angehörigen oft erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität. Chronischen Wunden liegen in den meisten Fällen Durchblutungsstörungen zugrunde – etwa aufgrund von Diabetes, langjährigem Rauchen oder einer Gefäßverkalkung. Sie werden nicht ausreichend mit den notwendigen Blutbestandteilen versorgt, um eine Heilung zu gewährleisten. Dies führt häufig zur Ansiedlung von Keimen, die sich im gesamten Blutsystem ausbreiten. Im schlimmsten Fall kann das zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung führen oder auch eine Amputation des betroffenen Körperteils notwendig machen.

Gesundheitsforum Pasing am Mittwoch, 23. November 2016, um 18 Uhr im HELIOS Klinikum München West, Lehrsaal im 4. OG