
Am Freitag, 24.10.2025, gegen 12:35 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 von einem Zeugen darüber verständigt, dass auf einem öffentlichen Parkplatz soeben eine Frau von zwei Männern überfallen worden war. Die Männer hatten mit einem Schlagstock die Scheiben eines Pkw eingeschlagen und seien anschließend geflüchtet.
Sofort wurden zahlreiche Einsatzkräfte sowie ein Polizeihubschrauber zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Vor Ort wurde eine 21-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Landshut angetroffen. Diese hatte sich zuvor in Begleitung von zwei Bekannten auf dem Weg zu ihrem auf dem Parkplatz abgestelltem Pkw befunden. Hierbei war sie auf zwei männliche Personen, einen 17-Jährigen mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit sowie einen 18-Jährigen mit tschechischer Staatsangehörigkeit, beide jeweils mit Wohnsitz in München, getroffen.
Im weiteren Verlauf beleidigte und bedrohte der 17-Jährige die 21-Jährige zunächst. Nachdem diese sich in ihren Pkw geflüchtet hatte, schlug der 17-Jährige mit einem Gegenstand auf den Pkw ein. Die 21-Jährige wurde hierbei leicht verletzt. Anschließend flüchteten der 17-Jährige und der 18-Jährige vom Tatort.
Nach aktuellem Kenntnisstand kannten sich die 21-Jährige und der 17-Jährige. Die Hintergründe und Details des genauen Tatablaufs bedürfen weiterer Ermittlungen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten der 17-Jährige und der 18-Jährige durch die eingesetzten Polizeibeamten kurze Zeit später unabhängig voneinander festgenommen werden. Sie wurden anschließend auf eine Polizeiinspektion verbracht. Dort verhielt sich der 17-Jährige im weiteren Verlauf sehr aggressiv, bespuckte mehrere Polizeibeamte und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung, Bedrohung und Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen.





