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Händler und Gewerbetreibende am Großmarkt formieren sich zu Standortinitiative

  • Standortinitiative gibt Arbeitnehmern und Arbeitgebern vor Ort eine Stimme
  • Großmarkt in Sendling als regionale Vermarktungsplattform, Integrationsmotor, Wirtschaftsfaktor und Kulturgut
  • Mehrheit fordert politische Entscheidung für den Standort

München, 18. April 2017.  Die Mehrheit der Händler am Großmarkt München ist für den baldigen Neubau einer Großmarkthalle am traditionsreichen Standort in der Schäftlarnstraße. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sich Händler, Erzeuger und Betreiber vor Ort zur Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt“ zusammengeschlossen. „Nachdem über Jahre hinweg viel geredet und geplant wurde, brauchen die Beteiligten jetzt einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung“, erklärt Hans Buchhierl, Geschäftsführer der UGM GbR, die seit den 80er Jahren auf dem Gelände drei Kühl- und Lagerhallen betreibt.

Die Standortinitiative will in den nächsten Wochen und Monaten durch Aufklärungskampagnen auf die Bedeutung des Großmarktes für den Stadtteil Sendling und München hinweisen. „Es geht um mehr als 300 Firmen mit ihren über 2.500 Arbeitsplätzen direkt am Großmarkt und darüber hinaus um das Leben und den Flair, den der Großmarkt nach Sendling und München bringt“, sagt Christian Kieslinger, Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma Früchte Feldbrach GmbH, die seit mehr als 20 Jahren am Großmarkt ansässig ist.

Ob Einzelhändler, Hotels, Spitzengastronomen oder Bistrobetreiber: Ohne den Großmarkt gäbe es in München in puncto Obst, Gemüse oder Blumen heute weder die bekannte Vielfalt noch die gewohnte Qualität. Doch nicht nur als Wirtschafts- und Identitätsfaktor gehört der Großmarkt zu Sendling wie das Hofbräuhaus zu München. Der Standort ist laut Initiative vor allem ein zu bewahrendes Kulturgut. Durch den Großmarkt haben sich in über einhundert Jahren stabile Handelsbeziehungen zu den Erzeugern vor Ort in südeuropäischen und anderen Ländern gebildet. Er sichert gewachsene Handelsbeziehungen und Ströme.

Andreas Buchner, Geschäftsführer der Hausladen Fruchthandelsgesellschaft mbH: „Der Großmarkt bietet Arbeitskräften verschiedenster Herkunft und Qualifikation eine berufliche Heimat. Er ist ein funktionierender Integrationsmotor.“ Allein sein Unternehmen beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter aus elf Nationen.