Harlaching als erste Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik in München zertifiziert

Harlaching als erste Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik in München zertifiziert
Symbolbild

Patienten mit Herzinsuffizienz benötigen eine umfangreiche stationäre Diagnostik und Therapie. Als erstes Krankenhaus in München wurde die München Klinik Harlaching als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zertifiziert.

Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters. Angesichts des demografischen Wandels ist es deshalb wichtig, in München entsprechende qualifizierte Behandlungsmöglichkeiten anzubieten. Unter Leitung der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin fand im Herbst die Zertifizierung der München Klinik Harlaching als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt.

Besonderes Lob gab es von den Prüfern für die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie für das umfassende Leistungsangebot. „Damit sind wir die erste Klinik in München, die sich erfolgreich als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zertifiziert hat“, betont Prof. Dr. med. Harald Kühl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin. Professor Kühl erklärt, dass gerade im letzten Jahrzehnt die Fortschritte in der Herzmedizin zur steigenden Bedeutung der Herzinsuffizienz beigetragen haben. Durch moderne pharmakologische und interventionelle Therapien hat sich die Prognose deutlich verbessert. Gerade aufgrund der häufigen Komorbiditäten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei diesen Patientinnen und Patienten wichtig. Zudem ist eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung notwendig.

Umfassende, zertifizierte Versorgung von Herzerkrankungen
Der Dreiklang aus Chest Pain Unit, Cardiac Arrest Center und Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zeichnet die München Klinik Harlaching aus und ist ein besonderes Qualitätsmerkmal. Schwerpunkte der Klinik sind hochkomplexe Eingriffe an den Herzklappen und die interventionelle Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Es wurden bereits über 250 Eingriffe an der Mitralklappe (Mitral-Clipping) und über 1000 komplexe Verödungen von Herzrhythmusstörungen (Ablationen) durchgeführt. Auch die Medizintechnik ist mit der Einrichtung eines neuen, hochmodernen Herzkatheterlabors, das speziell für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen ausgestattet wurde, auf den modernsten Stand gebracht worden. Hiervon werden Patienten mit Herzinsuffizienz besonders profitieren.

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