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HEISCHNEIDA – Veröffentlichen ihr Album „Heischneida“ am 7. April 2017

Vor zwei Jahren tauchte die Bergener Band Heischneida wie aus dem Nichts auf und ist seither aus der Südbayerischen Musikszene nicht mehr wegzudenken. Die beachtliche Liste ihrer Auftrittsorte reicht von der kleinsten Dorfboazn, über den sonst, oft dem FC Bayern vorbehaltenen, Münchner Marienplatz, bis hin zur Festivalbühne des Chiemsee Summers.

Am 07.04.2017 kommt nun endlich das langersehnte, selbstbetitelte Album „Heischneida“ via Broken Silence auf den Markt. Die Burschen stellen damit eindrucksvoll unter Be- weis, dass sie in der Lage sind, jedes noch so heterogene Publikum zu be- wegen. Denn mit dieser Platte werden alle live geweckten Erwartungen überer- füllt.
Die Musiker schnüren ein prallgefülltes Paket handverlesener Perlen aus ihrem breiten und überaus vielseitigen Repertoire. Mit von der Partie sind natürlich einige ihrer längst zu lokalen Klassikern avancierten Rocknummern, wie „Rouda Baron“ oder „InDiana“, die auch Zuhause zum Aufspringen, Abgehen und Mitgrölen animieren.
Doch diese Tracks sind nur eine Seite der Gruppe um den charismatischen Front- mann Wenz Karger, dessen stereotype Fassade aus mächtigem Vollbart und bay- rischer „Leckt’s mich am…“ – Attitüde mit Songs wie „Magdalena“ durchbrochen wird. Zum Vorschein kommt dabei viel Gefühl, das sich in den, teils gefährlich
nah am Abgrund zum Kitsch, balancierenden Textzeilen findet, von einer zarten Gitarrenmelodie und dem fernen Klang einer einsamen Trompete durch das Stück getragen wird, um in einem Solo zu kulminieren, das auch dem hartgesottensten Stammtischbruder ein Tränchen in die Augen treibt.
    
Wer bei dieser Mischung denkt, er hätte es bei Heischneida mit einem klassischen Vertreter des, mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus bekannten Genres,
der Neuen Volksmusik, oder mit einer typischen Bierzeltband zu tun, wird schnell eines Besseren belehrt. Statt Alpenpanoramen, grünen Wiesen, weiß-blauem Himmel und der übrigen Bayern-Folklore setzt diese Gruppe sich lieber ironisch mit den Facetten der ländlicher Kultur auseinander. Besungen werden zwar auch hier Bulldockfahren, Schafkopfen und reichlicher Zuspruch zum bayrischen Bier, doch kommt in den Texten zu keinem Zeitpunkt Reinheitsgebot-Romantik auf.

Die Darstellung der Jugend auf dem Land bleibt so weitgehend klischeefrei und kommt ohne rosarote Brille aus. Das Album ist deutlich als das Werk einer regio- nal verwurzelten Band zu erkennen, die sich aber nicht mit dem Status des Lokalkolorits begnügt, sondern sowohl lyrisch, als auch musikalisch den Anspruch hat ehrliche, handgemachte Musik zu servieren, die jedem Hörer Berührungs- punkte und Identifikationsmöglichkeiten bietet.
Band: www.heischneida.de

LiveShows: 

22.04.2017 WIRTSHAUSROAS, FESTUNG, TRAUNSTEIN – 22.15

29.04.2017 FESTZELT, PANG – 21.00

09.06.2017 MAGAZIN 4, BAD REICHENHALL – 20.00

03.07.2017 TOLLWOOD – MÜNCHEN, HACKERBRETTL 19.30

08.07.2017 HITZEFREI-FESTIVAL, ROSENHEIM – 15.00

21.07.2017 GUTSFEST ELLINGEN, RESIDENZ

22.07.2017 BURSCHENFEST, THALKIRCHEN – 18.00

22.07.2017 FRANZ-EYRICH-HALLE, TRAUNSTEIN – 22.15

29.07.2017 FREE & EASY FESTIVAL, BACKSTAGE MÜNCHEN

16.08.2017 – 19.08.2017 CHIEMSEESUMMER

27.08.2017 KUNSTHANDWERKERMARKT, TANN

04.09.2017 FESTZELT, PENZBERG – 21.00