Hellabrunn: Elefant Otto beim Schlammbaden

Elefant Otto beim Schlammbaden
Foto: Tierpark Hellabrunn / Navin Adami

Was gibt es Schöneres, als sich im Matsch zu suhlen? Richtig –Nichts! Das denkt sich auch der kleine Otto: Eine etwa zwei Quadratmeter kleine Pfütze bereitet Elefantenkind Otto die größte Freude. Hier suhlt sich der Kleine ausgiebig im Schlammwasser, lässt es ordentlich spritzen und rollt sich anschließend durch den Sand.

Wenn die Tierpfleger das Tor zur großen Sandanlage im Hellabrunner Elefantenhaus öffnen, dauert es nicht lange und Otto macht sich im Laufschritt auf den Weg zu „seiner“ kleinen Schlammpfütze. Die kleine Sandmulde, die die Tierpfleger regelmäßig mit Wasser auffüllen, ist Ottos größter Spaß aktuell – er suhlt sich ausgiebig im Matsch und kann gar nicht genug vom Schlamm bekommen. Dabei spritzt es wild und der kleine Elefantenbulle sieht danach entsprechend schmutzig aus. Und als ob dies noch nicht genug wäre, rollt sich Otto danach genüsslich durch den Sand.

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Dieses Ritual ist auch für erwachsene Elefanten eine wahre Wellness-Behandlung. Elefanten lieben es, zu baden und sich anschließend mit Sand zu bewerfen. Das sorgt für eine gesunde Haut und schützt vor Sonne. Elefanten haben eine sehr sensible und pflegebedürftige Haut: An manchen Stellen kann die Haut bis zu drei Zentimeter dick sein, an anderen ist sie ganz dünn und der Struktur von menschlicher Haut sehr ähnlich. Außerdem spielt die Haut auch durch Berührungen in der Kommunikation mit anderen Artgenossen eine wichtige Rolle.

Im Tierpark Hellabrunn gibt es für die Elefantenherde insgesamt drei große Badebecken, davon zwei auf den Außenanlagen und eines im Haus. Außerdem werden die Elefanten täglich von den Tierpflegern mit einem Wasserschlauch abgespritzt – oft bewerfen sie sich anschließend mit Sand und Stroh.

Der Tierpark Hellabrunn ist aufgrund behördlicher Verfügung bis mindestens 10. Januar 2021 für Besucher geschlossen.

 

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