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Innsbrucker Ring: Schülerstreich fordert Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst

Heute Vormittag hat ein Schüler einer Schule für große Aufregung gesorgt. Mit einer „Stinkbombe“ löste er einen Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

Während des Unterrichtes bemerkten Schüler einen plötzlich auftretenden atypischen Geruch. Durch längeres Lüften versuchte der Lehrer, diesen aus dem Klassenzimmer zu entfernen. Da nach etwa einer Stunde die Intensität des Geruches nicht nachließ und die Schüler langsam über Übelkeit klagten, informierten sie den Konrektor und setzten einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab. Als die alarmierten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, waren Schüler und Lehrer des im zweiten Obergeschoss befindlichen Klassenzimmers im Freien. Mehrere Trupps, ausgerüstet mit Atemschutz und Messgeräten, gingen in das Schulgebäude vor um Messungen durchzuführen. Gleichzeitig räumten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das erste und zweite Obergeschoss. Insgesamt waren dies 90 Personen auf acht Klassenzimmer verteilt.

Da die Einsatzkräfte schon einen Verdacht hatten, entschied sich der Einsatzleiter Rettungsdienst die Schüler zusammen zu rufen. Er erklärte ihnen, was hier gerade los sei und mit wieviel Rettungskräften man vor Ort ist. Dabei erläuterte er ihnen, dass man bei einem anderen Notfall unter Umständen nicht so schnell vor Ort sein kann, da die Einsatzmittel hier vor Ort stehen. Im schlimmsten Fall könnte dadurch jemand versterben. Nach dieser Erklärung bot er den Schülern an, sich in einen Klassenraum zurück zu ziehen . Sie haben zehn Minuten Bedenkzeit und falls jemand etwas wissen sollte, könnte er oder sie, es anonym an eine Tafel schreiben. Nach nicht einmal zwei Minuten wurde er hineingebeten. An einem Whitboard stand dann ganz groß „ Stinkbombe“. Nachdem dies geklärt war konnte der Einsatz schnell beendet werden. Die Schüler und Lehrer aus dem ersten Obergeschoss konnten in die Räumlichkeiten zurückkehren und mit dem Unterricht fortfahren. Ob der Unterricht in den Klassenzimmern des zweiten Obergeschosses stattfindet liegt im Ermessen des Schulrektores. Von Seiten der Feuerwehr wurde angeraten, die Klassenzimmer weiter zu lüften. Die Schüler die Anfangs über Übelkeit klagten, haben sich alle an der frischen Luft erholt.