Kardiologie der München Klinik Bogenhausen als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert

Kardiologie der München Klinik Bogenhausen als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert
Das Team der Kardiologie in der München Klinik Bogenhausen freut sich über die Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Mitralklappen-Zentrum. Bildnachweis: Klaus Krischock.

Seit November ist die Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin der München Klinik Bogenhausen offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die umfassende kardiologische Behandlungsqualität sowie die große Expertise in der Behandlung von Herzklappenerkrankungen inklusive aller notwendigen interventionellen Behandlungsverfahren. Die München Klinik Bogenhausen ist in München das zweite Krankenhaus, dem das Gütesiegel der DGK verliehen wurde, und eines von vier solcher Zentren in Bayern.

„Dieser Erfolg ist Ausdruck der intensiven interdisziplinären Zusammenarbeit aller beteiligten Fachabteilungen in der München Klinik Bogenhausen, welche eine individuell optimierte Therapiestrategie für jeden einzelnen Patienten ermöglicht. Wir legen großen Wert darauf, uns stetig weiterzuentwickeln, gehen mit der medizinischen Forschung und stellen unseren Patienten die modernsten Behandlungsmethoden zur Verfügung. Das Zertifikat ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit und Behandlungsqualität“, freuen sich Chefärztin Prof. Ellen Hoffmann und Dr. Markus Deichstetter, leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin in der München Klinik Bogenhausen, sowie das gesamte Team über die Auszeichnung. Der Zertifizierung war bereits im Oktober ein umfassendes Audit vorausgegangen. Die zusammenfassende Stellungnahme der Gutachter bescheinigte der München Klinik Bogenhausen „die Erfüllung der Kriterien der DGK in vollem Umfang“ sowie ein „Konzept der Mitralklappentherapie, das hinsichtlich Sicherheit und Effektivität überzeugt und volle Unterstützung findet“.

Mitralklappeninsuffizienz ist die zweithäufigste Herzklappenerkrankung
Die Mitralklappe befindet sich auf der linken Herzseite und regelt den Blutfluss zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer. Die beiden häufigsten Erkrankungen der Mitralklappe sind die Mitralklappenstenose (Verengung) und Mitralklappeninsuffizienz (Klappenschwäche) – dabei ist letztere die zweithäufigste Herzklappenerkrankung, rund eine Million Menschen sind in Deutschland betroffen. Im Alter ist die Erkrankung besonders häufig. Etwa 10 Prozent der Menschen über 75 Jahren weisen eine Mitralklappeninsuffizienz auf, die zu Herzrhythmusstörungen oder einer Herzschwäche führen kann. Mit modernen interventionellen Verfahren kann die Dichtigkeit der Mitralklappe wiederhergestellt werden.

Herzzentrum Bogenhausen: Hohe Expertise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Gemeinsam mit den Kliniken für Herzchirurgie, Angiologie und Gefäßchirurgie bildet die Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin das Herzzentrum Bogenhausen. Hier werden sämtliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit hochmodernen Diagnose- und Behandlungsverfahren interdisziplinär behandelt und Patienten haben im Rahmen von klinischen Studien Zugang zu neuesten und erfolgsversprechenden Therapien. Da Durchblutungsstörungen häufig eine Herzerkrankung auslösen können, profitieren Patienten von der fächerübergreifenden Expertise. Darüber hinaus ist die Klinik für Kardiologie als TAVI-Zentrum und als Chest Pain Unit zertifiziert: Patienten mit Verdacht auf einen Herzinfarkt können hier schnellstmöglich identifiziert und behandelt werden.

Im Mai 2020 wurde die Klinik außerdem als eine der ersten Kliniken in Deutschland als Vorhofflimmer-Ablationszentrum zertifiziert – Vorhofflimmern ist mit rund 2 Millionen Betroffenen in Deutschland die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Mit Hilfe der Katheterablation kann ein Teil der Patienten mit Symptomen von Vorhofflimmern geheilt werden.

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