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Kein Interesse an Drogen, da setzte es Schläge -Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

München, 26.09.2016. Wilde Szenen Sonntagmorgen (25. September, gegen 1:30 Uhr) am S-Bahnhaltepunkt Feldkirchen. Drei junge Männer wollten keine Drogen kaufen, da sind die vermeintlichen Dealer offenbar aggressiv geworden und haben die uninteressierten Kunden tätlich angegriffen. Einer der Täter soll sogar mit einem Fahrrad nach einem seiner Opfer geworfen haben. Die Angegriffenen mussten ärztlich behandelt werden. Die unbekannten Täter, bei denen es sich laut Zeugenaussagen um Schwarzafrikaner handeln soll, sind flüchtig.

Die drei 18-, 21- und 22-jährigen Deutschen wollten nach einer Betriebsfeier in Feldkirchen noch mit der S-Bahn in die Münchner Innenstadt. Am S-Bahnsteig in Feldkirchen haben ihnen laut eigener Aussagen zwei bislang unbekannte Männer Drogen angeboten. Als sie abgelehnt hätten, sei es zum Streit gekommen, in dessen Verlauf die vermutlichen Dealer aggressiv geworden seien, erzählten die drei jungen Männer. Sie seien dann zunächst in die Unterführung geflüchtet. Dort habe einer der Afrikaner dem 21-Jährigen zuerst mit der Faust ins Gesicht geschlagen und anschließend ein Fahrrad von oben auf ihn geworfen. Hierbei trug das vermutliche Opfer Schwellungen und Schürfwunden an der Nase und unter dem rechten Auge davon. Der 21-Jährige wurde später noch zur weiteren Untersuchung vom alarmierten Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Zeitgleich habe der zweite Unbekannte den 22-Jährigen gegen eine Wand geschubst, wobei er sich offensichtlich Schürfwunden im Rippenbereich zuzog. Weiter soll es dann auf dem Bahnhofsvorplatz gegangen sein. Hier sei auch der 18-Jährige von den Aggressoren angegriffen und mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden. Der jüngste der Angegriffenen steckte dies aber wohl gut weg. Bei ihm waren vor Ort keine Verletzungen ersichtlich.

Nach Aussagen von Zeugen, die die Auseinandersetzung beobachtet hatten, flüchteten die Täter in Richtung Ortsmitte. Eine sofort durch die Polizeiinspektion Haar eingeleitete Fahndung blieb aber ergebnislos. Hinweise zu Tat und Tätern nimmt die Bundespolizei unter 089/515550-111 sowie jede Polizeidienststelle entgegen.