
Die SPD/Volt-Fraktion setzt sich für bessere Barrierefreiheit in den Münchner U-Bahnen ein. In einem heute gestellten Antrag fordert sie, dass jeder Zug mit einer Klapprampe ausgestattet wird. Damit ließe sich eine Lücke schließen, für die es bei den U-Bahnen bisher noch keine gute Lösung gab.
Für die U-Bahn als Hauptverkehrsmittel vieler Münchnerinnen und Münchner spricht viel:
Zuverlässig, bezahlbar, klimafreundlich und barrierefrei.
Alle 100 Bahnhöfe sind mittlerweile mit Aufzügen ausgestattet, sodass der Bahnsteig auch mit Kinderwägen und Rollstühlen aller Art erreichbar ist. Allerdings ist es trotz der höhenangleichenden Rampen am Bahnsteig nach wie vor schwierig, den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug mit bestimmten elektrisch betriebenen Rollstühlen zu überwinden.
Die SPD/Volt-Fraktion beantragt deshalb die Ausstattung der älteren Zugmodelle mit einer mobile Rampe, die vom Fahrpersonal bei Bedarf ausgeklappt wird.
Diese Rampen werden in der S-Bahn bereits erfolgreich eingesetzt und können sich auch in der U-Bahn bewähren, um faire Mobilität für alle zu ermöglichen.
Damit der Betrieb trotz dieses zusätzlichen Arbeitsschrittes weiterhin rund läuft, soll die MVG die Fahrer*innen bei dieser Umstellung gut begleiten und schulen.
„Unsere U-Bahnen sind das zuverlässigste Nahverkehrsmittel in München. Damit auch Menschen im E-Rollstuhl was davon haben, hat die MVG in den Bahnhöfen bereits massiv Barrieren abgebaut. Eine Klapprampe im Fahrerhaus sorgt dafür, dass auch die älteren U-Bahn-Typen zugänglich werden.” Barbara Likus, SPD-Stadträtin








