Kulturreferat stärkt Popmusik-Szene

Symbolbild

Ab 2019 erhält das Kulturreferat zusätzliche Mittel für die Popmusikförderung. Der Stadtrat hat auf Antrag des Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers das jährliche Budget für diesen Bereich dauerhaft um 100.000 Euro aufgestockt. Damit sollen zeitnah und unkompliziert erste Maßnahmen umgesetzt werden, die sich aus dem Popmusik-Hearing vom 3. Dezember ergeben haben.

Über 100 Akteure aus allen Bereichen der Popmusik waren der Einladung des Kulturreferats in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft und der Fachstelle Pop im Feierwerk gefolgt. Darunter waren Musiker, DJs, Booker, Agenten, Promoter, Veranstalter, Labels und Verlage, Locations und Clubs mit eigenem Live-Programm, Produzenten und Proberaumanbieter. Sie brachten ihre vielfältigen Anliegen in moderierten Workshops ein. Ziel war es, den Förderbedarf und die Bedürfnisse verschiedener Akteure zu sammeln. Über das Hearing gibt es ein Video, das auf der Seite der Fachstelle Pop unter http://bit.ly/popmusik-hearing aufgerufen werden kann.

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In den nächsten Wochen werden die Anliegen sortiert und gewichtet, damit passende Fördermaßnahmen erarbeitet werden können, darunter auch kleinere, niederschwellige Angebote. Ideen, deren Umsetzung unkompliziert ist, sollen rasch aufgegriffen werden. Es ist geplant, die Ergebnisse dem Stadtrat zu präsentieren. Außerdem sollen Möglichkeiten entwickelt werden, um Pop-Themen im direkten Kontakt mit der Stadtverwaltung zu besprechen und zu bearbeiten. Darüber hinaus sollen Popbeauftragte aus anderen Städten eingeladen werden, um von den dortigen Fördermaßnahmen und ihren Erfahrungen zu berichten. Damit soll der Informationsaustausch intensiviert werden, um daraus an neuen Förderkonzepten zu arbeiten oder bisherige zu verbessern. Bestehende und geplante Fördermöglichkeiten und Förderstrukturen sollen offensiv kommuniziert werden, gebündelt sowie übersichtlich und transparent dargestellt.