LaBrassBanda bringt die Lebensfreude in die Münchner Biergärten zurück

LaBrassBanda bringt die Lebensfreude in die Münchner Biergärten zurück

Bayerische Lebensfreude, Musik – und die nötige Disziplin in Zeiten von Corona: LaBrassBanda hat bei ihrer Biergarten-Tour durch München am Samstag bewiesen, dass das geht. Die Band tourte in Oldtimern des ADAC Südbayern durch die Stadt und spielte jeweils 30 Minuten in der Hirschau, im Hofbräukeller, im Seehaus und auf dem Nockherberg.

LaBrassBanda brachte die Lebensfreunde zurück und sorgte für lauter glückliche Gesichter. Heute geht die Tour durch ganz Bayern, die am Freitag in Reit im Winkl begann, weiter. Insgesamt ist die Truppe sieben Tage lang unterwegs und fährt dabei 27 Biergärten an.

Mustergültiges Hygienekonzept und große Disziplin
Mit einem mustergültigen Hygienekonzept, begrenzten Sitzplatzzahlen und der großen Disziplin der Besucher beim Tragen der Masken erlebten alle gemeinsam den vielleicht unbeschwertesten Tag seit dem Corona-Lockdown. „Wir müssen in diesen Zeiten alle zusammenhalten und vernünftig sein“, sagt LaBrassBanda-Bandchef Stefan Dettl. „Und da hilft kein Gegeneinander, sondern nur ein Miteinander. Die Biergarten-Tour setzt sich aus lauter Kurzauftritten zusammen, kostet keinen Eintritt. Schirmherren sind Ministerpräsident Dr. Markus Söder und DEHOGA-Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer.

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Erinnerung an die Schäffler
Selbst die Menschen, die nicht mehr in die restlos vollen Biergärten durften, zeigten großes Verständnis, zogen sich die Masken auf und tanzen hinter den Zäunen zur Musik der Chiemgauer-Erfolgsband. Wiggerl Hagn, Betreiber des Biergartens in der Hirschau, verglich den Auftritt mit den Schäffler-Tänzern. „Während der Pestepidemie haben sich die Menschen kaum noch auf die Straße getraut“, sagt Hagn. „Sie haben mit ihren Auftritten die Bevölkerung beruhigt und das öffentliche Leben wieder in Gang gebracht.“ Seine Tochter Steffi Spendler ergänzte: „Das war für uns Wirte der schönste Tag seit dem Corona-Lockdown im März. Vielen Dank an alle für den Einsatz und die große Disziplin!“

Wie kommt man noch in den Biergarten? Wegen der Corona-Auflagen müssen alle Besucher bei einem Biergarten-Besuch registriert werden. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können. 22 der 27 Biergärten sind bereits ausreserviert. Insgesamt stehen rund 12.000 Plätze zur Verfügung. Eine Übersicht über die verfügbaren Kapazitäten gibt es auf www.labrassbanda.com

Welche Rolle spielt der ADAC bei der Tour?

Seit der Corona-Krise unterstützen wir den heimischen Tourismus und die Gastronomie mit eigenen Urlaub dahoam-Angeboten und Aktionen mehr denn je“, erklärt ADAC Südbayern-Geschäftsführer Christoph Walter. „Wir sind langjähriger Partner des DEHOGA – und mit dieser Idee der gemeinsamen Biergarten-Tour können wir ein Zeichen setzen: dass sich bayerisches Lebensgefühl und die nötige Disziplin in Corona-Zeiten nicht ausschließen.“ Der ADAC Südbayern übernimmt deswegen den kompletten Transport- und Chauffeurdienst der Band auf den 1700 Kilometern und begleitet die Tour unter anderem mit dem Historischen Betreuungswagen, einem originalen ADAC Straßenwachtkäfer sowie einem VW Bulli von ADAC gelbhilft. Zudem sind die Motorradstaffel der ADAC Stauberater und ein Team der ADAC Pannenhilfe dabei. Unter dem Motto „Ganz sicher mit Abstand“ verteilt das Team des ADAC Südbayern stylische Tuchmasken an die Besucher der Biergarten-Tour, die ab 27. Juli in verschiedenen Farben in den ADAC Geschäftsstellen und Reisebüros käuflich zu erwerben sind. Bei den Terminen in Franken wird die Aktion von den Kolleginnen und Kollegen des ADAC Nordbayern unterstützt.

Auf der Homepage der jeweiligen Biergärten ist für Besucher einer Online-Anmeldung für die Veranstaltungen mit beschränkter Zahl an Sitzplätzen möglich.

Quelle: LaBrassBanda

 

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