Marathon in München – schneller, internationaler und noch mehr Engagement

Marathon in München - schneller, internationaler und noch mehr Engagement
© GENERALIMUENCHENMARATHON / Norbert Wilhelmi

Beim 35. GENERALI MÜNCHEN MARATHON am 11. Oktober 2020 werden erstmals nach 20 Jahren wieder internationale Topathleten an den Start gehen. Das soziale Engagement wird ausgebaut. Dazu wird es künftig die MÜNCHEN MARATHON Stiftung geben.

Beim gestrigen Neujahrsempfang des GENERALI MÜNCHEN MARATHON im Botanikum München mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik, Sport und Wirtschaft entlockte Moderator Roman Roell seinen Gesprächspartnern die eine oder andere Neuigkeit.

München Marathon-Geschäftsführer Gernot Weigl will im Ranking der international erfolgreichsten Marathons einen Sprung nach vorne wagen. Um vom Dachverband der internationalen Leichtathletikverbände – der World Athletics (ehemals IAAF) – eine Zertifizierung zu erhalten, müssen zahlreiche Standards erfüllt sein. Unter anderem soll eine angemessene Zahl an Spitzenläufern am Start sein. Dazu Gernot Weigl: „Wir streben im ersten Schritt das Bronze-Label an, danach sehen wir weiter. Doch trotz der angestrebten Topzeiten werden wir unsere heimischen Athleten weiterhin unterstützen und fördern wo es geht.“ Um das Bronze-Label zu erreichen, werden 2020 mindestens jeweils fünf Läufer und Läuferinnen aus den Top 300 der Weltrangliste in München an den Start gehen und versuchen die bisherigen Bestzeiten (Männer: 2:09:46 aus dem Jahr 2000 und Frauen: 2:32:11 aus dem Jahr 2012) zu unterbieten.

Für 2020 plant die MÜNCHEN MARATHON GmbH auch das soziale Engagement weiter auszubauen. Die eigens dafür ins Leben gerufene MÜNCHEN MARATHON Stiftung befindet sich aktuell in der Endphase der Gründung. Als erstes Projekt unterstützt die Stiftung die Aktion „Lauf dich Fit“ des Bayerischen Leichtathletikverbandes. „Bei der Aktion laufen rund 75.000 Kinder und Jugendliche an Schulen (Klassen 1 – 10) in ganz Bayern. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende des Projektes die Fähigkeit erlangt haben, an einer Lauf-Challenge der Schule 15, 30 oder sogar 45 Minuten ohne Gehpausen permanent laufen zu können. Alle Teilnehmer des Programms sind zum mini-marathon eingeladen und nehmen ohne Startgebühr am Lauf über 2,1 Kilometer teil“, erklärt BLV-Geschäftsführer Peter Kapustin die Aktion.

Darüber hinaus wird die MÜNCHEN MARATHON Stiftung Projekte und Organisationen fördern, die sich im weitesten Sinne mit Sport und Integration beschäftigen. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung und der Bayerische Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband unterstützt.

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