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Maßnahmen nach dem Unfall beim Maxlrainer Oldie Feeling

Nach dem tragischen Verkehrsunfall beim vergangenen Maxlrainer Oldie Feeling haben sich der ADAC Südbayern als Veranstalter, das Polizeipräsidium Oberbayern Süd, die Gemeinde Tuntenhausen, das Landratsamt Rosenheim und die Polizei Bad Aibling bei einer gemeinsamen Besprechung auf Maßnahmen verständigt, die das Risiko bei der nächsten Veranstaltung weiter minimieren sollen.

An Fronleichnam (26. Mai) war eine Besucherin (44) beim Verlassen des Geländes mit einem Ford Mustang in eine Zuschauergruppe geschleudert und hatte drei damals 14, 29 und 50 Jahre alte Personen schwer verletzt. Der Unfall passierte während des Prologs der Oldtimer-Ausfahrt ADAC Bavaria Historic, die daraufhin abgebrochen worden war.

Um das Verkehrsaufkommen bei dieser 20 000 Zuschauer-Großveranstaltung weiter zu entzerren, sollen heuer die Abfahrtsrichtungen der Teilnehmer der Bavaria sowie der Besucher des Oldie Feelings geändert werden. Folglich stellen sich die Fahrer und Beifahrer der dreitägigen Oldtimer-Ausfahrt (15. bis 17. Juni 2017) auf dem sogenannten ehemaligen VIP-Parkplatz auf. Um die Zuschauerströme in Bereiche mit möglichst geringen Verkehrsbewegungen lenken zu können, verlassen die Teilnehmer künftig das Veranstaltungsgelände durch den Ortsteil Aich in Richtung Westen. Ferner wird die Gemeinde Tuntenhausen auf der Weihenlindener Straße eine Geschwindigkeits-Beschränkung auf Tempo 30 anordnen.

Wie im Vorjahr stehen auch bei der 30. Bavaria Historic der nördliche und südliche Bereich der Schlosswiese als Park- und Ausstellungsfläche zur Verfügung. Es gibt drei Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten. Während der 90-minütigen Startphase der Bavaria Historic bleibt die Ausfahrt Mitte jedoch geschlossen. Die Schlosswiese ist in dieser Zeit dann nur über die Ein- und Ausfahrten Nord und Süd zu erreichen.

Jubiläums-Strecke für die 30. Bavaria Historic steht
Bei der rollenden „Geburtstagsparty“ der ADAC Bavaria Historic von 15. bis 17. Juni stehen drei Tage voller Höhepunkte auf Strecken durch das wunderschöne Voralpenland und das benachbarte Österreich an. Das vor zwei Jahren geänderte Konzept – hin zu einer touristischen Ausfahrt mit Gleichmäßigkeitsprüfungen – hat sich bewährt und lässt auch ganz alte oder weniger stark motorisierte Fahrzeuge die knapp 600 Kilometer lange Route gut bewältigen. Verteilt über drei Tage geht es nach dem Prolog (Mangfall Etappe/ohne Wertung) an Fronleichnam im Rahmen des Maxlrainer Oldie Feelings über 80 Kilometer als „Warm up“ am Freitag (Rupertiwinkel Etappe) und Samstag (Chiemgauer Alpen Etappe) auf große Reise.

 

Foto: ADAC Südbayern e.V.