Mit Glasscherbe verletzt – 33-Jähriger mit Pfefferspray überwältigt

Mit Glasscherbe verletzt - 33-Jähriger mit Pfefferspray überwältigt
Foto: Bundespolizei

Am Sonntag (21. Mai) überwältigten Bundespolizisten einen 33-Jährigen, der sich bei einer Identitätsfeststellung mit einer Glasscherbe verletzte.

Gegen 06:40 Uhr wurde die Bundespolizei über eine randalierende Person im Ostbahnhof informiert. In einem Ladengeschäft trafen Beamte einen am Boden knienden Mann, einen 33-jährigen Iraker, an. Dessen Kleidung war blutverschmiert, am Arm hatte er offensichtliche Schnittverletzungen.

Als der Mann kontrolliert wurde, hielt er eine zuvor nicht ersichtliche Glasscherbe in der Hand. Als er der Aufforderung diese fallen zu lassen, nicht nachkam und er auch auf die Androhung von Pfefferspray nicht reagierte, setzten die Beamten Pfefferspray ein. Zuvor hatte der Iraker noch versucht sich mit der spitz zulaufenden, ca. 8 cm langen Scherbe am Unterarm zu verletzten.

Nachdem der Mann aus Landsberg/Lech überwältigt war, wurde der Rettungsdienst verständigt. Nach einer Augenreinigung wurden am Unterarm zwei ca. 2 bis 3 cm lange, nicht schwerwiegende Schnittwunden festgestellt. Auch im Gewahrsam blieb der mit 2,08 Promille alkoholisierte 33-Jährige aggressiv und aufbrausend. Zudem schlug er mit dem Kopf immer wieder gegen die Wand im Gewahrsamsraum, so dass er ständiger Beobachtung bedurfte.

Nach Rücksprache mit der Bayerischen Landespolizei wurde der Iraker wegen Selbstgefährdung einer psychischen Klinik zugeführt. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird von der Bundespolizei gegen ihn ermittelt. Keiner der Beamten verletzte sich bei dem Einsatz.