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Nächster Heimsieg für den EHC Red Bull München – Sechster DEL-Sieg in Folge

München, 18. November 2016. Der EHC Red Bull München hat das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine dank eines starken Comebacks mit 6:4 (0:0|2:3|4:1) gewonnen. Im torlosen ersten Drittel deutete wenig auf einen spektakulären Spielverlauf hin. Nach dem Seitenwechsel kamen die 3.580 Zuschauer dann aber auf ihre Kosten. Zunächst erzielte Krefeld drei Treffer in Serie, dann verkürzten die Hausherren durch Konrad Abeltshauser und Jon Matsumoto auf 2:3. Im Schlussabschnitt trafen die Pinguine erneut zuerst, bevor die Red Bulls die Partie drehten. Michael Wolf, Steve Pinizzotto, Derek Joslin und Frank Mauer sorgten mit ihren Toren für den 6:4-Endstand und den sechsten DEL-Sieg in Folge.   

Spielverlauf
Der erste Abschnitt war von Ungenauigkeiten im Passspiel geprägt. Da die Defensivreihen beider Teams sicher standen, gab es nur wenige Torchancen. Näher dran am Führungstreffer waren die Gäste aus Krefeld, Mike Collins (5.) und Mark Mancari (11.) konnten Münchens Torhüter David Leggio aber nicht bezwingen. Die Red Bulls schossen in der letzten Minute vor der ersten Drittelpause dreimal gefährlich aufs Tor, Niklas Treutle im Tor der Pinguine konnte aber parieren.

Im zweiten Abschnitt setzten die Gäste nach 24 Sekunden das erste Ausrufezeichen: DEL-Topscorer Daniel Pietta wurde bei einem Alleingang gefoult und verwandelte den fälligen Penalty. München tat sich weiterhin schwer – und Krefeld blieb eiskalt. Mit einem Doppelschlag bauten die Pinguine ihren Vorsprung auf drei Treffer aus. Zuerst traf Mike Collins mit einem verdeckten Schuss aus dem Slot (30.), dann schloss Marco Rosa einen 2-auf-1-Konter erfolgreich ab (32.). Die Gegentore weckten die Roten Bullen auf. Nicht einmal eine Minute nach dem 0:3 erzielte Konrad Abeltshauser nach einem schönen Spielzug den ersten Münchner Treffer. Nur 32 Sekunden später drückte Jon Matsumoto den Puck zum 2:3 über die Linie (33.).

Der Schlussabschnitt begann alles andere als optimal für die Red Bulls. Bei einem Konter der Gäste rutschte ein Krefelder in David Leggio, den Nachschuss schoss Mike Collins an den Rücken des am Boden liegenden Torhüters. Von dort prallte die Scheibe ins Tor (44.). Der Treffer hielt auch dem Videobeweis stand. Danach kochten die Emotionen hoch. Binnen weniger Sekunden mussten zwei Münchner auf die Strafbank. Krefeld hatte in 5-gegen-3-Überzahl die Chance auf die Vorentscheidung, den Treffer erzielten aber die Red Bulls. Yannic Seidenberg konterte über die Seite und passte zu Michael Wolf, der mit einem platzierten Schuss auf 3:4 verkürzte (47.). München machte nun Druck und zauberte sich zum Ausgleich: Mads Christensen lupfte die Scheibe vor das Tor und Steve Pinizzotto traf per Volley zum 4:4 (50.). In der 54. Minute drehten die Hausherren das Spiel komplett, weil Derek Joslin ein Powerplay zum 5:4 nutzte. 37 Sekunden vor dem Ende markierte Frank Mauer per Empty-Net-Treffer den 6:4-Endstand.

Michael Wolf – „Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen, Krefeld hat die Chancen eiskalt genutzt. Anschließend haben wir viel Druck gemacht, der Sieg fühlt sich super an nach dem Rückstand. Insgesamt haben wir verdient gewonnen, weil wir die Tore heute gemacht haben.“

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Krefeld Pinguine 6:4 (0:0|2:3|4:1)

Tore
0:1 | 20:24 | Daniel Pietta
0:2 | 29:01 | Mike Collins
0:3 | 31:27 | Marco Rosa
1:3 | 32:21 | Konrad Abeltshauser
2:3 | 32:52 | Jon Matsumoto
2:4 | 43:55 | Mike Collins
3:4 | 46:02 | Michael Wolf
4:4 | 49:58 | Steve Pinizzotto
5:4 | 53:26 | Derek Joslin
6:4 | 59:23 | Frank Mauer

Zuschauer
3.580